Schräge Supermarkt-Truppe im Goldbekhaus

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Diese schräge Truppe wird im Supermarkt eingeschlossen und kommt sich näher: Mitglieder des Theaters 36 spielen sie ab Freitag im Goldbekhaus Foto: Hanke

Theater 36 feiert am 29. Januar Premiere mit eigenem Stück in Winterhude

Winterhude Dieser Supermarkt ist schon ein wenig seltsam. Nur zwei Kunden verlieren sich zwischen den Regalen. Das Personal hat nichts zu tun und zwei Ladendetektive pirschen auf der Suche nach Verdächtigen umher. In der neuen Produktion des „Theater 36“ mit behinderten und nicht behinderten Mitgliedern müssen sie alle eine Nacht lang in dem Supermarkt miteinander auskommen, denn ein Blitzschlag setzt die Elektrik und damit auch die Türen außer Gefecht. Kunden, Personal und Detektive sind eingeschlossen. Sie kommen sich näher, es bleibt nicht konfliktfrei, aber am nächsten Morgen, als sich die Türen wieder öffnen, wollen sie alle bleiben. Sie haben einen Moment der Gemeinschaft erfahren. „Nur eine Nacht – Faustus, Katzenfutter und ein Supermarkt“ heißt das Stück, das Jörn Waßmund, Leiter des „Theater 36“ nach Brainstorming in der Gruppe geschrieben hat – mit Anleihen an Goethes Faust, denn es geht auch um die Frage: Wie viel Schicksal kann ich selbst in die Hand nehmen? Die Detektive heißen Faustus und Mef, eine Verkäuferin hört auf den Namen Grit. „Theater 36“ ist eine Kooperation vom Goldbekhaus und Leben mit Behinderung. Am Goldebkhaus ist die Gruppe auch angesiedelt. Dort auf der Bühne zum Hof ist am Freitag, 29. Januar, um 19.30 Uhr auch Premiere. Weitere Vorstellungen: 30.1., 19.30 Uhr Goldbekhaus sowie 19. und 20.2., 19.30 Uhr im Lichthof-Theater, Mendelssohnstraße 15 (Bahrenfeld). (ch)

Karten ab 6 Euro unter 278 702-0 (Goldbekhaus) und 855 00 840 (Lichthof-Theater)
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