Spiel des Lichts

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Ein Mädchen in Belgrad 1963.

Bernt Federau-Ausstellung im Völkerkundemuseum

Rotherbaum. Bernt Federau liebt Schwarz-Weiß Fotos. Er begeistert sich für alle Farbtöne zwischen Weiß und Schwarz und das Spiel des Lichts. Der 1930 in Danzig geborene Fotograf hat die Welt bereist und immer wieder auf den Auslöser gedrückt. Eine Auswahl seiner Fotos ist jetzt im Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64, zu sehen. „Bernt Federau: Schwarz bis Weiß. Photographische Reisen“ heißt die Ausstellung mit rund 300 Fotos aus Namibia, New York, Paris, Kreta, Belgrad, Hamburg und Lübeck. Der Reiz dieser Ausstellung liegt, so Professor Dr. Wulf Köpke, der Direktor des Völkerkundemuseums, nicht in den vielen Bildern aus fremden Ländern, sondern darin, sich einzulassen auf „Federau, wie er die Welt gesehen hat.“ „Ich bin Handwerker“, charakterisiert sich der Schwarz-Weiß-Künstler schlicht, doch Köpke hebt den „künstlerischen Ansatz“ seiner Arbeit hervor. Gesichter, Stillleben, Stadtansichten, Landschaften - alle diese Motive zeigen etwas von diesen Menschen, Städten, Ländern. 1952 hat Federau begonnen, mehr zu fotografieren, als Auftragsarbeiten. „Da muss doch noch etwas anderes sein“, sagte er sich. Da war etwas anderes. Davon ist in der Werkschau über ihn im Völkerkundemuseum viel zu sehen.

Die Ausstellung läuft bis 8. Januar 2013. (ch)
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