25 Fahrräder aus Alster geholt

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Die Taucher in der eisig-kalten Alster in Aktion Foto: Thiele

Müll-Tauch-Aktion an der Skagerrak-Brücke als Schlusspunkt der „Hamburg räumt auf“-Aktion

Alsterdorf Mülltauchen in Alsterdorf: mit rund 20 Tauchern, Polizeibooten und einem Kran beteiligten sich vorigen Donnerstag die Hamburger Polizei, die Feuerwehr und der DLRG an der großen Frühjahrputzaktion „Hamburg räumt auf!“ an der Alsterdorfer Skagerrak-Brücke, um die Alster von Müll zu befreien. Eine Überraschung bot die zum 17. Mal stattfindende Tauchaktion den neugierigen Zuschauern nicht. So gehörten vor allem wieder Fahrräder und Einkaufswagen, aber auch Verkehrsschilder und Tonvasen zu den Gegenständen, von denen die Taucher den Fluss befreiten, nachdem Landespolizeidirektor Hartmut Dudde und Stadtreinigungs-Geschäftsführer Holger Lange den Startschuss gaben. „Ich bin nicht überrascht, denn Fahrräder und Einkaufswagen haben wir bei bisher jeder der Aktionen in den letzten Jahren herausgezogen. Ich bin nur erschrocken. Aber dass Leute an dieser Stelle ihren Müll entsorgen, gibt es leider immer. Ich finde es allerdings toll, wie viele Hamburger inzwischen beim Aufräumen mitmachen. Zuletzt waren es 62.000. Dieses Jahr sind es hoffentlich noch mehr. Das macht Mut“, kommentierte SRH-Geschäftsführer Holger Lange am Ende den beträchtlichen Müllhaufen, der sich im Laufe der Aktion aufgetürmt hat. „Außerdem ist die Pro-Kopf-Zahl in Bezug auf Umweltverschmutzung erheblich gesunken. „Hamburg räumt auf!“ lohnt also“, so Lange über die Aktion, die auch dieses Jahr wieder Partner der internationalen Kampagne „Clean up the world“ sowie der norddeutschen Initiative „Der Norden räumt auf“ war. (ut)

Weitere Infos: Hamburg räumt auf
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