31 Bäume werden gefällt

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Die Linde vor dem Haus Rothenbaumchaussee 26 steht bald nicht mehr. Foto: Hanke

„Stadtgrün“ plant 15 Ersatzpflanzungen

Bezirk. Der Winter ist nahe und damit ist Zeit, Bäume zu fällen. Nur während der dunklen Monate dürfen von Ausnahmen abgesehen Eichen, Buchen, Pappeln & Co. entfernt werden, wenn sie erkrankt sind und/oder die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. An der Beurteilung des Zustands der Bäume scheiden sich oft die Geister. Entscheidend ist immer das fachliche Urteil der Abteilungen Stadtgrün in den Bezirksämtern. Auch in diesem Winter werden wir uns von einigen Bäumen verabschieden müssen. In unseren Stadtteilen sind es 31. Für mindestens 15 wird Ersatz gepflanzt. Mit Abstand die meisten Bäume, fast die Hälfte, fallen in Winterhude, nämlich 14: zwei in der Gottschedstraße (vor Nr. 17 und 22). Die Linden sind abgestorben. Die Standsicherheit ist gefährdet. Es werden neue Linden gepflanzt. Ebenso im Grasweg vor Nr. 70. Mehlbeeren müssen im Hauersweg, gegenüber Nr. 14, im Jollassestieg (Nr. 4) und im Kuhnsweg (Nr. 2) gefällt werden. Der Baum im Hauersweg ist vom tückischen Brandkrustenpilz befallen, einer der gefährlichsten, weil kaum sichtbaren holzabbauenden Pilzarten. Die Mehlbeeren im Jollassestieg und im Kuhnsweg hat der im Stammfuß- und Wurzelbereich auftretende Lackporling angegriffen, der Weißfäule erzeugt und in den Stümpfen gefällter Bäume noch mehrere Jahre weiterleben kann. In allen drei Straßen werden neue Mehlbeeren gepflanzt. Gefällt werden auch eine windbruchanfällige Weide in der Hebebrandstraße (gegenüber Nr.1, wird durch eine Eiche ersetzt), eine abgestorbene Säuleneiche in der Hölderlinsallee (gegenüber Nr. 9), die durch eine Kirsche ersetzt wird, zwei Pappeln in der Ohlsdorfer Straße (Nr. 94), die durch massive Grünastbrüche den dortigen Schulweg gefährden und durch Kirschen ersetzt werden und eine absterbende Kirsche in der Saarlandstraße 67, die durch dieselbe Baumart ersetzt wird. Ersatzlos werden eine abgestorbene Linde im Poelchaukamp (Nr. 1), sowie zwei in Wildwuchs entstandene Bäume im Tessenowweg gefällt. Die Linde im Poelchaukamp kann nicht ersetzt werden, weil wegen eines zu geringen Sicherheitsabstandes zum Bordstein keine ausreichende Baumscheibe hergestellt werden kann. Nur drei Bäume verliert Eppendorf, eine Eberesche Im Tale Nr. 39, deren Kronenteile absterben (wird durch einen Amberbaum ersetzt) und zwei im Stammfuß ausgefaulte beziehungsweise abgestorbene Mehlbeeren in der Münsterstraße 37 und im Winzeldorfer Weg 19, die durch dieselbe Baumart ersetzt werden. Ohne Ersatz werden drei Bäume in Alsterdorf gefällt, zwei Ahorne in der Hindenburgstraße (gegenüber Nr. 66) und eine Eiche in der Sengelmannstraße 135. In Groß Borstel muss eine Mehlbeere im Spreenende (gegenüber Nr. 1) mit geringer Restwandstärke gefällt werden. Dort wird eine neue Mehlbeere gepflanzt. Sechs Bäume verliert Harvestehude: eine Thuja in der Alsterchaussee Nr. 1, eine Kastanie im Harvestehuder Weg Nr. 44, drei Linden am Wendehammer der Heilwigstraße und eine Eiche im Mittelweg 112. In Rotherbaum müssen drei Linden weichen: Beim Schlump (gegegnüber Nr. 48) und in der Rothenbaumchaussee 26 und 80. (ch)
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