88.000 Euro für Herz-Station

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Schirmherrin Sylvie van der Vaart mit dem Initiator Dr. Thomas Mir vor dem Spiel Fotos: Savanna Helm

4.500 Zuschauer beim UKE-Promi-Fußball für kranke Kinder

Eppendorf. Zum vierten Mal hieß es jetzt Anpfiff für das Charity-Fußballspiel „Kicken mit Herz“. Dabei spielten die „Placebo Kicker“, ein Ärzteteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), gegen das Promi-Team „Hamburg Allstars“. Alle Einnahmen gehen an die Kinder-Herz-Station des UKE. Dem Initiator von „Kicken mit Herz“, Dr. Thomas Mir, war die Idee zu der ungewöhnlichen Fußballveranstaltung gekommen, als ein teures Gerät für die Kinder-Herz-Station fehlte und unbedingt Geld benötigt wurde. Auch um den Alltag der kleinen Patienten und ihren Familien, mit Hilfe von einer besseren Ausstattung und sehr guten Betreuungsmöglichkeiten zu verbessern, sei das Spendengeld von Kicken mit Herz notwendig. „Ziel ist es, auf der Kinder-Herz-Station eine Atmosphäre zu schaffen, die an Zuhause erinnert“, so Dr. Mir. Im Promi-Team der Hamburg Allstars spielten unter anderem TV-Comedian Elton, die Musiker von „Revolverheld“, TV-Moderator Steffen Halaschka und Schauspielerin Nina Bott. Schirmherrin der Veranstaltung war in diesem Jahr Sylvie van der Vaart, deren siebenjähriger Sohn Damian van der Vaart im Team der Placebo Kickers spielte. Ihr sei dieses Event besonders wichtig, da Damian als Baby selbst auf der Kinder-Herzstation war, mit Verdacht auf einen Herzfehler, so die Moderatorin. Die Sorge war unbegründet, Damian spielt munter und gesund Fußball.
Rund 4.500 Zuschauer verfolgten, wie im Stadion Hoheluft die Placebo Kicker zum zweiten Mal in Folge gewannen, diesmal mit einem Spielstand von 5:2. „Wir haben den Allstars die Revanche vermasselt“, so der Initiator Dr. Thomas Mir nach dem Spiel. Obwohl der Moderator Steven Gätjen noch vor dem Spiel beteuert hatte, ein sehr starkes Team zu haben, hatten die Allstars keine Chance aufzuholen. „Es geht ja eher um die Kinder“, so Schauspielerin Nina Bott. Zur Halbzeit war ein Spendenstand von 86.500 Euro erreicht. Insgesamt kamen 88.000 Euro zusammen. Damit können das Elternzimmer, ein Spielplatz und der Warteraum weiter verbessert werden. (sah)
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