Abriss am Rothenbaum?

Anzeige
Stefan Brune, der Geschäftsführer des Deutschen Tennis Bundes, stellte klar, dass der Status Quo des Tennisstadions am Rothenbaum nicht verändert würde.

Gerüchte ohne Hintergrund

Rotherbaum. Das Tennisstadion am Rothenbaum soll abgerissen werden. Der Erhalt der 12.713 Plätze fassenden Sportkultstätte sei zu teuer für den Deutschen Tennis Bund (DTB). Diese Schreckensmeldung machte kürzlich die Runde. Das Aus für eine Traditionsstätte des Hamburger Sports? Nichts dergleichen ist beschlossen. Zwar ist der DTB seit Jahren nicht gerade gut bei Kasse, aber an einen Abbruch des Stadions wird nicht gedacht. Das jedenfalls sagen die Verantwortlichen. „Es gibt keine konkreten Pläne, den Status Quo zu verändern. Hamburg ist das wichtigste Turnier für den DTB.“, stellte DTB-Geschäftsführer Stefan Brune klar. Mit der ATP, die weltweit die Herren-Tennis-Turniere organisiert, ist eine Austragung bis 2018 verabredet. Für den Fall, dass der Deutsche Tennis Bund aber doch anders disponieren sollte, hat Der Club an der Alster, der Pächter der Tennisanlage an der Hallerstraße, schon eigene Pläne gemacht. Wo heute das Stadion steht, kann sich der Traditonsclub zwei Hockeyplätze mit Tribünen vorstellen. Der Austragung des alljährlichen Herren-Tennis-Turniers würde diese Anlage nicht im Wege stehen. Sie wird dann eben für eine Woche mit rotem Sand überzogen werden. „Wir sind im Gespräch mit dem DTB über die Zukunft der Anlage“, sagte Gisbert Beckers, der Finanzvorstand des Der Club an der Alster, „sehr freundschaftlich“, wie Beckers betonte. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige