Ärger über Anti-Park-Pfosten

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Evelyn Hansen und Michael Buhk ärgern sich über die Pfosten im Abendrothsweg: Foto: Hanke

Im Abendrothsweg ist das Schrägparken nicht mehr möglich

Hoheluft. Evelyn Hansen ist verzweifelt und empört. Eine ganze Reihe von Pfosten im Abendrothsweg bringen sie und viele Anwohner des dicht zugeparkten Viertels in Hoheluft-Ost auf die Palme. Durch die Pfosten, die das Bezirksamt Hamburg-Nord kürzlich gesetzt hat, kann in dem Abschnitt des Abendrothswegs zwischen Meldorfer Straße und Falkenried jetzt nur noch längs zur Straße und nicht mehr schräg geparkt werden.
„Etwa 20 Parkplätze sind dadurch weggefallen. Das ist eine Katatstrophe. Nach 18 Uhr findet man allenfalls nach einstündiger Rundfahrt noch einen Stellplatz. Ausgerechnet hier Parkplätze aufzugeben, macht doch keinen Sinn“, ärgert sich Evelyn Hansen. Dabei hat sie für eine andere Baumaßnahme an der Ecke Abendrothsweg / Falkenried, bei der ebenfalls Parkplätze wegfielen, Verständnis. Diese Ecke wurde unter Aufgabe von acht Parkplätzen verkehrsberuhigt, weil die Straßen an dieser Kreuzung durch illegal abgestellte Fahrzeuge sehr schwer einsehbar war. Außerdem wurde gerade an dieser Kreuzung besonders schnell gefahren. Diese Maßnahme wird von den Anwohnern begrüßt. Aber die Pfähle empfinden viele als „Schikane“, wie Michael Stahlbuhk sagt, der schon überlegt, ob der den Bund der Steuerzahler informiert. „Etwa 50 Prozent der Parkplätze sind hier weggefallen. Die Pfähle behindern außerdem den Anlieferverkehr für Geschäfte. Die können hier nicht mehr richtig abladen“, erzählt Michael Stahlbuhk. Evelyn Hansen hat nur eine Bitte an die Verwaltung: „Bezieht die Anwohner doch in eine Entscheidung über Parkplätze in diesen zugeparkten Vierteln mit ein.“ Polizeihauptkommissar Matthias Lau vom PK 23 begründet das Setzen der Pfähle so: „Zwischen den Nummern 54 und 60 hatte ein Hausbesitzer seinen Vorgarten reaktiviert, die Stadt musste den Gehweg erneuern, der ist nun
schmaler – und durch Schrägparker hätten Fußgänger gar keinen Platz mehr gehabt.“ Außerdem betont er, sei das Schrägparken illegal. In vielen Straßen hätten Feuerwehr und Rettungswagen keine Zufahrtsmöglichkeit. (ch)
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2 Kommentare
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Manfred Richter aus Rotherbaum | 31.10.2013 | 13:20  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 03.11.2013 | 13:39  
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