Aldi verschiebt Schließung um drei Monate

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Die Schließung der Filiale an der Borsteler Chaussee wird um drei Monate verschoben Foto: Haas

Nach einem Wochenblatt-Bericht machte sich Bezirksamtsleiter Harald Rößler für die Filiale stark.

Groß Borstel. Noch am Mittwoch berichtete das Wochenblatt über die Schließung der Aldi-Filiale an der Borsteler Chaussee auf der Titelseite. Nur zwei Tage später nun die Nachricht: Aldi verschiebt die geplante Schließung drei Monate nach hinten. Zuvor plante der Discounter den Standort Ende des Monats dicht zu machen. Mitarbeiter sollten auf andere Hamburger Filialen verteilt werden.

Harald Rößler dazu am Freitag: „Die Nahversorgung des Stadtteils mit seinen derzeit rund 8.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt uns sehr am Herzen. Gerade entstehen am Tarpenbekufer 750 neue Wohnungen und lassen Groß Borstel kräftig wachsen. Die Borsteler Chaussee als die Lebensader des Quartiers darf nicht noch weiter geschwächt werden. Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall, den Rückzug des Discounters zu überdenken“.

In den kommenden drei Monaten soll zusammen mit dem Aldi-Management geprüft werden, ob es eine Alternative zur Aufgabe des Standortes Groß Borstel gibt. Von den Schließungs-Plänen wusste kaum jemand, da weder in der Filiale noch das Management Kunden und Anwohner informierte. Hintergrund der geplanten Schließung der 30 Jahre alten Filiale war die nicht mehr zeitgemäße zu geringe Verkaufsfläche und das Fehlen entsprechender Entwicklungsmöglichkeiten. Die Schließung der Filiale würde insbesondere für viele ältere Groß Borsteler und Kunden die zu Fuß unterwegs sind, eine herbe Verschlechterung der Einkaufsmöglichkeiten bedeuten. (mdt)
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