Allee der Holzpfosten

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Auf der Bebelallee wurden etwa 400 Holzpfähle verbaut. Sie sollen das Schrägparken verhindern Foto: wb

Bebelallee für 2,5 Millionen Euro fertig. Pfähle gegen Schrägparker

Winterhude Die Bebelallee ist zwischen Hudtwalckerstraße und Deelböge wieder in alle Richtungen befahrbar. Die umfangreichen Umbauten sind mit einer Verzögerung von zwei Wochen abgeschlossen. Der Ärger vieler Autofahrer geht allerdings weiter: Kniehohe Holzpfosten verhindern auf den Freiflächen teilweise das Schrägparken. Auf einem Abschnitt von rund einem Kilometer wurden etwa 400 Holzpfähle gesetzt. Besonders bitter für Pendler, die ihre Autos am Lattenkamp abstellen und mit der Bahn in die City fahren: Es fallen dringend benötigte Stellplätze weg. „Entlang der Bebelallee von Kreuzung Meenkwiese bis Kreuzung Braamkamp gab es auf beiden Straßenseiten 150 legale Parkplätze. Nach dem Umbau sind noch 140 – legale – vorhanden. Es müssten sich also rechnerisch zehn Autofahrer künftig einen anderen Platz suchen“, sagt Richard Lemloh, Sprecher der Verkehrsbehörde. Die Holzpfähle dienen laut Behörde dazu, dass die Parkplätze in Längsaufstellung genutzt werden. „Ohne diese Maßnahme würde die Fläche zwischen den Bäumen mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder illegal zum Schrägparken genutzt. Vor dem Umbau wurde das geduldet. Erlaubt war es nie. Im Rahmen der Planungen wurde geprüft, das illegale Schrägparken zu legalisieren. Aufgrund des dann fehlenden Platzes und zum Schutz der Bäume ist dies aber anders entschieden worden“, so Lemloh. Bis in die nächste Woche werden noch Restarbeiten auf den Nebenflächen der Bebelallee abgeschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Für dieses Geld wurden unter anderem die Fahrbahn saniert und Radfahrstreifen von der Fahrbahn abmarkiert, so dass zwischen Meenkwiese und Hudtwalckerstraße nur noch zwei Fahrbahnen für den Autoverkehr zur Verfügung stehen. (ch/ms)
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kai dirksen aus Eppendorf | 21.12.2015 | 22:54  
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