Anbindung für neue Siedlung

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Idylle an der Tarpenbek: Sollte hier eine Straße gebaut werden, die die neue Siedlung Tarpenbek Greens mit dem Ortszentrum von Groß Borstel verbindet? Das Bezirksamt Hamburg-Nord prüft.

Diskussion über Straßenbau, um von Tarpenbek Greens ins Zentrum zu gelangen

Groß Borstel. Groß Borstel wird um rund 2000 Menschen wachsen, wenn das große Bauvorhaben Tarpenbek Greens auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs Lokstedt realisiert sein wird. Wie aber sollen die Borsteler Neubürger ins Zentrum des Stadtteils gelangen?
Bislang existiert nur eine Zufahrt zur Straße Kellerbleek an der Grenze zu Lokstedt. Auf Initiative des Kommunalvereins in Groß Borstel haben SPD, CDU, GAL und FDP jetzt in einem gemeinsamen Antrag in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord gefordert, dass das Bezirksamt prüfen möge, ob eine zweite Autostraße von den Tarpenbek Greens ins Zentrum von Groß Borstel unter technischen, ökologischen und finanziellen Gesichtspunkten machbar wäre.
Das vorläufige Verkehrsgutachten des Investors der Tarpenbek Greens erwähnt eine mögliche Brücke über die Tarpenbek nur mit zwei Sätzen. „Das ist zu wenig für ein so gravierendes Problem. Wir halten eine zweite Anbindung der neuen Siedlung an den Ortskern von Groß Borstel für notwendig“, sagt Wolf Wieters, der Vorsitzende des Kommunalvereins. Die Überbrückung der Tarpenbek können sich Kommunalverein und Kommunalpolitiker am ehesten neben dem Sportplatz des TSV 08 vorstellen. Dort existiert die einzige Verbindung vom Tarpenbekwanderweg zum Brödermannsweg. Ein Fußweg, der zur Straße ausgebaut werden müsste. Ein problematisches Unterfangen in einem Bereich, der von Stille und Natur geprägt ist.
Daher kann sich der GAL-Fraktionsvorsitzende in Hamburg-Nord, Michael Werner-Boelz, eine solche zweite Anbindung der neuen Siedlung auch nur „unter vernünftigen Bedingungen“ vorstellen. Zu viele Eingriffe in die Natur gehen gerade für die Grünen gar nicht. (ch)
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