Angleraktionstag in Hamburg sucht Helfer

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Schon mal probiert? Schubkarre-Fahren im fließenden Wasser zugunsten des Naturschutzes Foto: Nabu

Hamburger Bündnis „Lebendige Alster“ führt am 10. September Renaturierungsarbeiten aus

Alsterdorf/Langenhorn Da kann man ganz schön ins Schwitzen kommen: Am Sonnabend, 10. September, dürfen sich beim diesjährigen „Angleraktionstag“ wieder freiwillige Naturschutzhelfer an der Alster abarbeiten. Geplant ist, rund 15 Tonnen Kies, Geröll und Totholz in das Flussbett einzubringen. Besonders schweißtreibend ist zum Beispiel das Schubkarre-Fahren im Wasser. Aber es muss sein, meint Lars Panzer, NABU-Referent für Gewässerschutz: „Uferbereiche sind von großer Bedeutung für ein Gewässer. Wir finden leider häufig naturferne, harte Uferbefestigungen. Außerdem verkommen die Uferbereiche oft zu Aborten mit Unrat, Gartenabfällen und Komposthaufen.“ Dem wollen Mitglieder des Anglervereins Alster e.V., NABU-Mitglieder sowie weitere ehrenamtliche Helfer (jeder kann mitmachen) mit ihren Arbeitseinsätzen begegnen. Private Uferanlieger haben dabei auch die Gelegenheit, sich bei Fachleuten über ökologisch wertvolle Uferzonen zu informieren. Treffpunkt ist diesmal (10 Uhr) die Minsbek-Mündung (zwischen Poppenbütteler Weg und Poppenbüttler Landstraße am westlichen Alsterufer. Veranstalter sind der Anglerverein Alster sowie das seit 2011 bestehende Bündnis „Lebendige Alster“ aus BUND, NABU und Aktion Fischotterschutz. (tel)
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