Auf den Spuren alter Hamburger Fabriken

Wann? 19.03.2017

Wo? Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, Hamburg DE
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Die historische Krananlage ist ein beeindruckender Zeuge der Vergangenheit Foto: Elke Groenewold/cb
Hamburg: Museum der Arbeit, Wiesendamm 3 |

Stadtteil-Spaziergang entlang am Osterbekkanal am 19. März

Christina Busse
Barmbek/Winterhude
Ältere Einwohner kennen sie noch: Firmen wie Heidenreich & Harbeck oder Fichtel & Sachs. Aber wieso heißt die kleine Straße mit den Neubauten Am Eisenwerk? Warum steht das mächtige Hochhaus am Kanal auf einem Berg? Und warum steht ein durchgesägtes Boot am anderen Ufer? Diese und andere interessante Fragen beantwortet Elke Groenewold auf einem Spaziergang durch den Stadtteil. Die Historikerin, die in Barmbek lebt und sich seit Jahrzehnten intensiv mit der Geschichte ihres Quartiers beschäftigt, nimmt Interessierte gerne auf eine rund zweieinhalbstündige Entdeckungsreise zu den umgenutzten Fabriken entlang des Osterbekkanals mit.

Schönster Fabrikhof Hamburgs


Die Spurensuche startet auf dem „schönsten Fabrikhof Hamburgs“ zwischen Museum der Arbeit und Zinnschmelze. Dabei werden die vielfältigen Neu-Nutzungen von alten Fabrikgebäuden durch Künstlergruppen oder Initiativen gezeigt, sowie die von Investoren, Häusergruppen oder Baugesellschaften überbauten ehemaligen Industriegelände aufgespürt. Abschließend wird das Gelände der Kampnagelfabrik erkundet. Auch dieses Areal ist Beispiel für die gelungene Umnutzung der zahlreichen ehemaligen Industriebetriebe am Kanal.

Der Stadtteil-Spaziergang „Kulturindustrie statt Industriekultur“ findet am Sonntag, 19. März, um 14.30 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Museum der Arbeit am Wiesendamm 3. Die Teilnahme beträgt 13 Euro.
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