Bald Baustelle an der Bebelallee in Hamburg

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Entlang der Bebelallee nutzen Radfahrer zwischen Hudtwalckerstraße und Meenkwiese auch diesen schmalen Weg

Warum dort ab Frühjahr kräftig gebuddelt wird

Hamburg. Eine neue Großbaustelle steht Winterhude bevor. Im Frühjahr 2015, wenn sich der Frost verabschiedet hat, wird die Bebelallee zwischen Hudtwalckerstraße und der Kreuzung Braamkamp/ Deelböge aufgebuddelt. Ein dreiviertel Jahr lang wird die Hauptverkehrsstraße in diesem Abschnitt teilweise oder ganz gesperrt sein.

Die Fahrbahndecke muss saniert werden, der Radfahrverkehr wird neu geordnet. Auch, weil entlang der Bebelallee die Veloroute 4 verläuft, eine der ausgewiesenen Radstrecken quer durch Hamburg. „Die Fahrbahn ist durch zahlreiche Quer- und Längsrisse, Unebenheiten und Kantenausbrüche geprägt“, heißt es in einem Erläuterungsbericht zu der geplanten Baumaßnahme. Daher sei eine Sanierung notwendig. Die Radwege befinden sich in einem sehr schlechten Zustand beziehungsweise werden auf der östlichen Seite zwischen Hudtwalckerstraße und Meenkwiese regelmäßig zugeparkt.

In diesem Abschnitt der Bebelallee fahren die Radler auf der Fahrbahn, auf einem schmalen Trampelpfad neben den schräg parkenden Autos oder auf dem Gehweg zwischen der kleinen Grünanlage und dem Hochbahndamm. Künftig werden sie auf beiden Seiten der Bebelallee 1,45 Meter breite, von der Fahrbahn abmarkierte Schutzstreifen befahren können. Dafür werden die Fahrbahnen auf eine Breite von jeweils drei Metern reduziert. Um diese Schutzstreifen nicht zu gefährden, wird auf der östlichen Seite Längsparken angeordnet, was zu einem Verlust von elf Stellplätzen führt. Die neuen Längsparkplätze werden durch Eichenspaltpfähle oder Findlinge vom Gehwegbereich abgetrennt.

Zwischen Meenkwiese und Braamkamp/Deelböge wird die Fahrbahnbreite nicht angetastet, da hier ein höheres Verkehrsaufkommen die Regel ist (ca. 20.350 Autos in 24 Stunden, zwischen Hudtwalckerstraße und Meenkwiese nur 15.160 in 24 Stunden) und in diesem Abschnitt fünf Buslinien verkehren. Um die Situation für Radfahrer auch hier zu verbessern, wird die Fläche für die Fahrbahnen auf der östlichen Seite um 1,30 Metern erweitert, die durch die Aufgabe des alten Radweges und vom Gehwegbereich gewonnen wird. Auf beiden Seiten werden von den Fahrbahnen Radfahrstreifen markiert, die im Gegensatz zu den Schutzstreifen farbig gekennzeichnet und benutzungspflichtig sind. Zwei Bäume, einer in der Bebelallee und einer in der Meenkwiese, müssen im Zuge dieser Baumaßnahmen gefällt werden. (ch)
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