Bezirksversammlung fordert Tempo 30-Zone

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Jeden Morgen vor acht Uhr das gleiche Bild an der Borsteler Chaussee, Höhe Brödermannsweg: Kinder überqueren im Pulk die viel befahrene Hauptstraße. Foto: Hanke

Riskanter Schulweg: Vor der Carl-Götze-Schule sollen Autofahrer vom Gas runter

Groß Borstel. Kinder sammeln sich in Groß Borstel jeden Morgen an der Kreuzung Borsteler Chausee / Brödermannsweg / Köppenstraße. An der Ecke Brödermannsweg steht die Carl-Götze-Schule, die einzige Grundschule des Stadtteils. Gleich nebenan befindet sich ein großer Kindergarten und ebenfalls nicht weit entfernt ist der kirchliche Kindergarten der St. Peter Gemeinde.
Zwischen 7.30 Uhr und acht Uhr überqueren viele Kinder hier die stark befahrene
Borsteler Chaussee.
Diese Ballung von jungen Menschen hat die im Regionalausschuss vertretenen Parteien veranlasst, in einem interfraktionellen Antrag eine Steckengeschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern an Werktagen für den Abschnitt der Borsteler Chaussee im Bereich der Kreuzung prüfen zu lassen, dem auch die Bezirksversammlung zugestimmt hat. Es gibt zwar einen Elterndienst, der Kinder in der dunklen Jahreszeit beim Überqueren der Borsteler Chaussee hilft, doch erscheint es dem Regionalausschuss „sinnvoll und geboten“ Tempo 30 im Bereich des Übergangs bis zur Einmündung Schrödersweg einzuführen. Damit es nie zu einem Unfall mit einem Kind vor der Carl-Götze-Schule kommt. Deren Leiter, Wolfgang Homfeld, ist davon überzeugt, dass es dem Elterndienst zu verdanken ist, dass es bisher nicht dazu gekommen ist. (ch)
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