„Blitzer“ an der Sierichstraße gefordert

Anzeige
Viele Autos befahren die Sierichstraße offenbar zu schnell Foto: Hanke
Hamburg: Sierichstraße |

CDU will Raser in die Schranken weisen – Polizei winkt ab

Eppendorf/Winterhude Die schnurgerade Sierichstraße lädt offenbar immer wieder viele Autofahrer dazu ein, die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu ignorieren. Anwohner können davon ein Lied singen, was der CDU zu Ohren gekommen war. Die Christdemokraten beantragten deshalb im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude, den Senat aufzufordern „Blitzer“ zu installieren und auch mobile „Blitzer“ einzusetzen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Keine Notwendigkeit


Dafür sieht die Polizei allerdings keine Notwendigkeit. Es seien in der Sierichstraße „keine geschwindigkeitsauffälligen Unfallhäufungsstellen oder andere geschwindigkeitsrelevante Problemlagen erkennbar“, so die Polizei Hamburg in einer Stellungnahme zu dem CDU-Antrag. Im Vergleich zu anderen Ein- und Ausfallstraßen ist die Verkehrsunfalllage sogar „eher unauffällig“, so die Polizei. Und weiter: „Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen an der Sierichstraße entsprechen dem Niveau anderer Hauptverkehrsstraßen.“ Außerdem sei die Errichtung einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage mit hohen Kosten verbunden. Sprich: Sie lohnt sich nicht. Einziger Hoffnungsschimmer: Die Polizei wird zusätzliche mobile Geschwindigkeitskontrollen an der Sierichstraße durchführen – „im Rahmen der personellen und technischen Ressourcen“. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige