Bombenfund an der Geschwister-Scholl-Straße

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Die Hamburger Sprengmeister haben ihren gefährlichen Job sehr gut erledigt Foto: Feuerwehr HH

250-Kilo-Blindgänger entschärft. 6.000 Eppendorfer in Sicherheit gebracht

Eppendorf Bombenalarm in Eppendorf: Bei gezielten Sucharbeiten auf einer Baustelle an der Geschwister-Scholl-Straße fanden Arbeiter eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Lage wurde zunehmend brenzlig, als klar war, dass die Bombe mit einem Langzeitzünder ausgestattet war, der offenbar scharf war. Laut Feuwehr hätte die Bombe jederzeit detonieren können. Etwa 6.000 Anwohner mussten am Donnerstagnachmittag ihre Wohnungen verlassen. Viele kamen in der Stadtteilschule Eppendorf unter. Im Umkreis von 600 Meter sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben. Sogar der Luftraum über Hamburg wuerde vorsorglich gesperrt.

Entschärfung erst gegen 20 Uhr


65 Feuerwehrleute waren an der Entschärfung des Blingängers beteiligt. Gegen
20 Uhr wurde der Säurezünder gesprengt und die Bombe somit entschärft. Bomben mit Langzeitzündern sind besonders heimtückisch. Sie wurden im Krieg in hoher Zahl über Hamburg abgeworfen und detonierten meist Stunden oder Tage nach dem Aufprall. Sie sollten die Löscharbeiten verzögern und die Bevölkerung demoralisieren. (mdt)
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