Buddeln geht weiter

Anzeige
Die Bushaltestelle Julius-Reincke-Stieg in Richtung Eppendorf Zentrum wird um 65 Meter zurückversetzt Foto: Hanke

Umbau wegen Busoptimierung an der Martinistraße

Eppendorf Die Busbeschleunigung erreicht die Martinistraße. Im Frühjahr 2016 werden die Haltestelle Julius-Reincke-Stieg der Metrobuslinien 20 und 25 und die Kreuzung Martini- / Tarpenbekstraße teilweise umgebaut. Für die einzelnen Verkehre ergeben sich allerdings keine gravierenden Veränderungen, heißt es aus der Verkehrsbehörde. Die Bushaltestellen Julius-Reincke-Stieg, die am Fahrbahnrand liegen, werden lediglich verlängert beziehungsweise um einige Meter versetzt. Die Station in Richtung Kellinghusenstraße wird um 65 Meter zurück in Richtung Frickestraße versetzt, wird künftig vor den neuen Bethanien Höfen liegen, und um 1,25 Meter zugunsten der Nebenflächen an der Haltestelle in die Fahrbahn verlegt. Sie wird künftig ebenso wie die gegenüberliegende Haltestelle in Richtung Altona, die verbleibt, wo sie ist, 40 Meter lang sein, um 25 Meter langen Doppel-Gelenkbussen Platz zu bieten. Beide Haltestellen werden mit Sonderborden ausgestattet, die „ein dichtes und verschleißarmes Anfahren“ ermöglichen und dank der erforderlichen Bodenindikatoren für so genannte Auffindestreifen und Einstiegsfeld mobilitätsseingeschränkten Fahrgästen ein sicheres und bequemeres Ein- und Aussteigen bieten soll.

Für Sehbehinderte


Dazu erhalten die Haltestellen taktile Leitelemente wie Noppenplatten für die Auffindestreifen und Rippenplatten für die Einstiegsfelder. Außerdem wird die Kreuzung Tarpenbek- / Martinistraße grundsaniert. Dabei werden die Fahrstreifen der Tarpenbekstra§e in Richtung Innenstadt auf 3,25 Meter beziehungsweise drei Meter zugunsten der Nebenflächen verringert. Auf der Kreuzung wird eine Mittelinsel mit einer zusätzlichen Ampel errichtet. Der Radverkehr wird auf der Fahrbahn über die Kreuzung geführt. Für abbiegende Radfahrer werden Aufstellflächen eingerichtet. Der schlechte, nicht benutzungspflichtige Radweg auf der Nordseite der Martinistraße wird im Kreuzungsbereich zurückgebaut. Das ergibt mehr Platz für Fu§gŠnger. Alle Bäume sollen stehen bleiben. Zwei Parkplätze fallen den Haltestellenverlängerungen zum Opfer. Die Kosten der Baumaßnahmen stehen auf Wochenblattnachfrage indes noch nicht fest. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige