Busstellplatz soll verändert werden

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Eigentlich meint man, die Metrobusse 22/26 hätten am Rand der „Kelle“ genug Platz zum Warten...

Unfallgefahr für Radfahrer

Eppendorf Radfahrer, die auf der Kellinghusenstraße in Richtung U-Bahnhof unterwegs sind, müssen kurz vor der Goernestraße besonders aufpassen. Zuweilen ragt ein wartender Linienbus einfach in ihren Schutzstreifen hinein.
Kurz vor der Goernestraße stoppen die Busse der Linie 26 – sie kommen aus Rahlstedt. Fahrgäste steigen aus und gehen zur U-Bahn weiter. Auch die Fahrer der Linie 22, die aus Blankenese bis nach Eppendorf verkehrt (eigentlich sogar aus Wedel), „rasten“ hier. Haltestellenschilder stehen nacheinander; eigentlich wäre Platz genug für die Fahrzeuge. Doch immer wieder ragt der letzte Bus mit seinem Heck in den Schutzstreifen der Radfahrer, der parallel verläuft, hinein.
Der Verkehr auf der „Kelle“ ist lebhaft; Radler müssen schon aufpassen, ob sie sicher an den HVV-Bussen vorbeikommen.

Nördlich, in Richtung Schrammsweg, sind zwischen Bürgersteig und Radschutzstreifen Schrägparkplätze angelegt. Die Sichtverhältnisse dürften beim Ausparken nicht allzu gut sein – kein einziger Autofahrer ließ sich beim Vor-Ort-Termin des Wochenblatts durch einen Einweiser helfen.

Axel Kleeberg vom Polizeikommissariat 23 ist das Problem bekannt, es sei „nicht sehr schön“. An der Behebung werde gearbeitet, demnächst werde dazu ein Treffen der Beteiligten stattfinden. Kleeberg bestätigt, dass man sich beim Ausparken einweisen lassen muss, wenn die Sichtverhältnisse nicht ausreichen und ergänzt, an vielen Schrägparkplätzen gebe es noch einmal einen Schutzstreifen von 75 Zentimeter Breite. Natürlich existierten „Altlasten“, wo ein solcher Streifen nicht möglich sei. Ein Unfallschwerpunkt sei der beschriebene Platz an der Kellinghusenstraße indes nicht, sagt Kleeberg; vergleichbare Situationen gebe es in Eppendorf nicht.

Carsten Buck aus der Geschäftsführung des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer sagt, das geschilderte Problem sei außer mit der Polizei auch mit den beteiligten Verkehrsunternehmen (Hochbahn, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) intensiv diskutiert worden: „Um kurzfristig Abhilfe zu schaeffen, soll der Haltepunkt weiter nach vorn verlagert werden.“ Dann fiele zwar der Platz für Rechtsabbieger in die Goernestraße weg, dort sei aber ohnehin wenig Verkehr. „Das ist pragmatisch und richtig. Wir wollen das dann ein halbes Jahr lang probieren und evaluieren“, so Buck. (fbt)
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