Chance für Tempo 30 vor Grunschule Alsterdorfer Straße?

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Immer gefährlich für Schulkinder: die Alsterdorfer Straße im Eingangsbereich der gleichnamigen Grundschule (links) Foto: Archiv/wb

Bezirkspolitik fordert jetzt erneut Tempolimit auf der Alsterdorfer Straße

Winterhude Hoffnung für die Kinder der Grundschule Alsterdorfer Straße und ihre Eltern. SPD und Grüne im Bezirk Hamburg-Nord haben ihre Forderung, Tempo 30 in dem Abschnitt der Alsterdorfer Straße im Bereich des Schuleingangs einzuführen, wieder aufgenommen. Vor vier Jahren war ein erster Versuch hier eine Reduzierung der Geschwindigkeit für Autofahrer anzuordnen am Widerstand der Innenbehörde gescheitert. Auch das Wochenblatt berichtete darüber. Insbesondere der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) mauert. Eine Temporeduzierung in einer Straße, in der eine Buslinie verkehrt, kommt für das Verkehrsunternehmen nicht in Frage. Man befürchtet Verspätungen, die hier nicht aufgeholt werden können, und ständiges Bremsen, weil der Bus keine Vorfahrt mehr vor kleineren Straßen hat. Das wiederum gefährde Fahrgäste, die im Bus stürzen könnten. Nun aber bahnt sich eine Erleichterung für die Einführung von Tempo-30-Zonen auch in Hauptstraßen auf Bundesebene an. Ein aktueller Entwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht Änderungen vor, die Tempo 30 vor Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Altenheime erleichtern sollen. Dazu Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Wir schaffen jetzt den Rechtsrahmen, damit die Straßenverkehrsbehörden ohne größere bürokratische Hürden Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten auch an Hauptverkehrsstraßen anordnen können.“ Diese Nachricht aus Berlin ermunterte SPD und Grüne nun ihren Antrag auf Einführung von Tempo 30 vor der Schule Alsterdorfer Straße zu erneuern. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat ihn nach einstimmigem Beschluss im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude ebenfalls einstimmig beschlossen. Nun muss nur noch auf den Beschluss aus Berlin gewartet werden. (ch)
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