Der Kleingartenverein Bahn Landwirtschaft zieht um

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Wieder aufgebaut: mitten im künftigen Kleingarten am Haldenstieg steht schon das Vereinshaus nahe einer alten Hainbuche Foto: Haas

Vom Kellerbleek zum Haldenstieg: Das Vereinsheim wurde schon aufgebaut

Groß Borstel Jetzt wird es ernst: Der Kleingartenverein Bahn Landwirtschaft muss wegen des Bauprojektes „Tarpenbeker Ufer“ umziehen. Auf dem künftigen Baugebiet am Kellerbleek wurde schon der Eingang zu den Gärten gesperrt. Auch die Zimmerei FachWerk, immer noch ohne neue Bleibe, musste ihren Betrieb samt Holzstapeln in ein Provisorium nach Altona verlegen. Den eingezäunten und videoüberwachten Weg können nur noch Baufahrzeuge befahren – und Kunden: bis zum Kult-Möbelhaus und Restaurant „Le Marrakech“, dem einzigen Betrieb, der wegen eines langfristigen Mietvertrags im alten Güterbahnhof am Kellerbleek bleiben kann.Auf der Ersatzgartenfläche, den der Verein am Haldenstieg bezieht, tut sich indessen viel. Planierraupen sind im Einsatz bei Erdarbeiten. Bei Sonnenschein baute ein Zimmerer-Team von FachWerk in der vergangenen Woche schon das Vereinshaus vom Kellerbleek inmitten des Geländes wieder auf. „Es ist ja ein Blockhaus, wir haben die Hölzer vor dem Abbau einfach durchnummeriert und fügen sie jetzt eben wieder zusammen.“ erklärte ein FachWerk-Zimmermann – zuversichtlich, dass auch das Dach montiert ist vor den nächsten Niederschlägen. Die Lauben am Kellerbleek wurden inzwischen schon geräumt, demnächst werden sie abgerissen. Wie berichtet, müssen alle Kleingärtner hier am Haldenstieg von Null starten: eine neue Laube erwerben und ihre Gärten völlig neu anlegen. Zuvor folgt noch ein Kraftakt für die Erschließung der Parzellen.

Bauschutt muss weg


Auf dem Gelände waren schon vor Jahren Bauten von Fördern und Wohnen Jahren abgerissen worden. „Vor der Anlage der Gärten werden jetzt Abruchmaterialien und Bauschutt aus dem Boden entfernt“, erklärte Mathias Buller vom Fachbereich Stadtgrün im Bezirksamt Nord, der die Erschließungsarbeiten organisiert. „Wir sind gerade mit Hochdruck dabei.“ Aber weil der Boden gesiebt werden müsse, bereite die nasse Witterung Probleme. Die neue Zufahrt vom Haldenstieg sei derzeit in Arbeit. Wenn alles gutgeht, können die Kleingärtner ihre Parzellen im April beziehen. (wh)
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