„Drunter & Drüber“-Festival in Hamburg

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Im KomponistenQuartier stehen Musiker wie Telemann, Bach und Brahms im Mittelpunkt Repro: sos

Die Neustadt lädt im September zum großen Kunst- und Kulturfest ein

Hamburg Buchbinder, Galeristen, Modedesigner, Kunsthandwerker – die Hamburger Neustadt ist vielschichtig. Viele Kunst- und Kulturinteressierte in Hamburg wissen das vermutlich, für alle anderen macht der Stadtteil vom 16. bis 18. September mit dem „Drunter & Drüber“ – Neustadt Festival auf sich aufmerksam. „Wir packen den fast vergessenen Stadtteil wieder auf die Karte und laden ganz Hamburg ein, mit uns die Neustadt zu entdecken“, sagt Sascha Bartz, Quartiersmanager der Neustadt. Gemeinsam mit der Galeristin Ulrike Klug, Vorsitzende des Vereins KunstLeben e.V., hat er über ein Jahr lang mit Anwohnern und Gewerbetreibenden Ideen zusammengetragen – und über 70 Teilnehmer für das Festival gewonnen. „Uns war wichtig, dass wir mit dem Quartier gemeinsam ein schönes Fest auf die Beine stellen. Das Ergebnis ist ein großes soziales Miteinander, da viele Anwohner mit selbstausgedachten Beiträgen teilnehmen“, so Klug. Vielen Hamburgern sei bislang nicht bewusst, was alles zur Neustadt gehört. Klug: „Im Kunstkontext sind die Vielfalt und Gegensätzlichkeit in der Neustadt besonders reizvoll.“ Seitdem in der Neustadt 2013 das erste Festival veranstaltet wurde, hat sich zwischen Admiralitätsstraße und Gorch-Fock-Wall viel getan. „Viele Hamburger und Touristen kommen mittlerweile bewusst in die Neustadt, weil Handwerk und Kreativität hier zuhause sind“, betont Klug. 2013 kamen 5.000 Besucher zum Fest, diesmal hoffen die Initiatoren, dass es rund 8.000 Besucher werden. Schließlich entdecken auch immer mehr junge Kreative und Unternehmer das Quartier rund um den Michel und den Großneumarkt für sich, berichtet Sascha Bartz: „Wir haben in den letzten Jahren einen massiven Zuzug von kreativen Unternehmern. Leerstand ist bei uns so gut wie kein Thema.“ Zahlreiche Läden öffnen beim „Drunter & Drüber“-Neustadt Festival ihre Pforten und laden zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Während sich die quirlig-bunte Großstadtszene beim Festival-Brunch auf dem Großneumarkt stärkt, finden Siebdruckworkshops statt, Schmuck- und Metalldesigner geben Einblick in das Filz- und Schmiedehandwerk und Fotoausstellungen, Kunstinstallationen und Rundgänge durch die zahlreichen Galerien der Neustadt ergänzen das Programm. Oder wie wäre es mit Zimtschnecken-Backen und Spätzle-Essen? Auch kulinarisch ist die Vielfalt groß, vor allem an den vielen internationalen Ständen auf dem Großneumarkt. Hier wird es auch Musik der Genres Elektro, Salsa und Hip Hop geben, Fans klassischer Stücke steuern das KomponistenQuartier an, die Peterstraße wird zur Bühne mit Live-Musik. Und auch das Thema Migration wird mit dem Projekt „Workplaces“ während des Festivals aufgegriffen. (sos)

Weitere Infos: www.neustadt-festival.de
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