Ebola-Kranker in Hamburg

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Das Ebola-Virus tritt vor allem in Westafrika auf, die Karte zeigt die Verbreitung der Siebziger Jahre bis 2008 (Foto: WFE)

Der Patient wird im UKE behandelt. Wann es mehr Informationen geben soll

Ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation ist an der hochinfektiösen, meist tödlich endenden Krankheit Ebola erkrankt. Er wurde am Mittwoch (27. August) nach Hamburg gebracht und soll nun hier behandelt werden.

Am Vormittag landete eine Spezialmaschine in Hamburg-Fuhlsbüttel. An Bord: ein Mann, der in Sierra Leone in Afrika kranken Menschen geholfen hatte. Afrika wird seit Wochen von der Seuche, die über Körperflüssigkeiten übertragen wird, heimgesucht. Hunderte Menschen sind bereits gestorben.

In Hamburg sollte bereits kürzlich ein Infizierter behandelt werden. Der Mann starb jedoch, bevor er in die Hansestadt gebracht werden konnte.

Im Universitätskrankenhaus Eppendorf ist man vorbereitet, um den hochinfektiösen Patienten zu behandeln. Zu den behandelnden Ärzten gehören auch die Spezialisten des Bernhard-Nocht-Institutes für Tropenmedizin. Näheres wird um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz mitgeteilt.
Erwartet wird auch Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks (SPD). Das Wochenblatt berichtet laufend. (wb)
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