Ehefrau vergewaltigt – Angeklagter schweigt

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Prozess gegen Alberto T.: Er hat seine Ehefrau vergewaltigt, die sich bereits von ihm getrennt hatte Symbolfoto: thinkstock

Opfer hatte sich von ihm getrennt. Alberto T. erwartet Urteil im August

Winterhude/ St. Georg Die Anklage ist heftig. Gleich zweimal soll Alberto T. (41) seine Ehefrau Marilyn (37) vergewaltigt haben. Deswegen muss er sich nun vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Im Januar 2015 hatte ihn die hübsche Frau mit den langen schwarzen Haaren verlassen. Der Mann, der aus der Dominikanischen Republik stammt, konnte das offensichtlich nicht verkraften. Am Abend des 21. Februar soll er sich in die Räume eines Bürokomplexes an der Rostocker Straße geschlichen haben, wo seine Frau als Reinigungskraft arbeitete.

„Dann will ich dich lieber tot sehen“

Die Anklage: Er holte ein Messer aus der Küche und bedrohte sie damit. Dazu erklärte er: „Wenn du nicht mir gehören willst, dann gehörst du keinem. Dann will ich dich lieber tot sehen.“ Schließlich ließ er das Messer fallen, ergriff die verängstigte Frau, fixierte ihre Hände und führte gegen ihren Willen sexuelle Handlungen mit ihr durch. Sie zeigte die Tat an. Seit 22. Februar sitzt Alberto T. in Untersuchungshaft. Bereits im Sommer 2015 soll er die Frau in ihrer Wohnung in Winterhude unter Gewaltanwendung zur Durchführung sexueller Handlungen gezwungen haben. Vor Gericht wollte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Aussage seiner Frau fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil ergeht voraussichtlich im August. (je)
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