Ein Weltstar zieht den Hut

Wann? 02.09.2017

Wo? Dammtorwall 46, Dammtorwall 46, 20355 Hamburg DE
Anzeige
Ein Weltstar vor dem Gymnasium Eppendorf: Albert Hammond begeisterte sich für die „Hege Helping Hands“. Neben dem Musiker deren Gründer Norbert Grote (r.) und sein Nachfolger Matthias Wilksen (l.) Foto: Hanke
Hamburg: Dammtorwall 46 |

Albert Hammond besucht „Hege Helping Hands“ in Hamburg-Eppendorf. Benefizkonzert am 2. September

Von Christian Hanke
Eppendorf
Er war es wirklich, ganz im Jeanslook, lange Haare, lebendige Augen, immer ein fröhliches Lächeln im Gesicht, ganz wie vor 30, 40 Jahren: Albert Hammond, Komponist und Interpret zahlreicher Welthits, gerade 73 Jahre jung geworden. It never rains in Southern California, Down by the River, The Free Electric Band: der Mann, der diese Evergreens schrieb, saß kürzlich in einem Klassenzimmer des Gymnasiums Eppendorf und erzählte von seiner Kindheit und von der Begeisterung für die „Hege Helping Hands“, die Schülergruppe des Gymnasiums, die sich seit 2003 für Hilfsprojekte in der ganze Welt engagiert, in den vergangenen Jahren in Südafrika und Namibia selbst mit Hand angelegt hat beim Bau eines Hauses, eines großen Spielgeräts und einer Photovoltaikanlage.

„In Symphony for Charity“

Durch die Eltern von früheren Schülerinnen des Gymnasiums Eppendorf, die mit Hammond befreundet sind, kam der Weltstar mit der Eppendorfer Schule in Kontakt, gab bereits 2010 ein Konzert an der Hegestraße, dessen Erlös den „Hege Helping Hands“ zugute kam. So wird es wieder sein, wenn Albert Hammond am 2. September in der Laeiszhalle zusammen mit dem Leipziger Symphonieorchester „In Symphony for Charity“ gehen wird. Symphonische Versionen seiner Welthits werden im Zentrum des Konzerts stehen. Nicht der ganze Erlös wird nach Eppendorf gehen. Zwei weitere Adressaten für einen guten Zweck werden dieses Mal auch berücksichtigt. Bei seinem aktuellen Besuch in Eppendorf erzählte er von seiner Kindheit ohne fließendes Wasser und Toilette in der Wohnung. „Ich verstehe das alles“, sagte Hammond über die Verhältnisse, die die Eppendorfer Schüler verbessern wollen – „ich weiß, woher ich komme. Daher begeistere ich mich für das, was ihr tut.“ Und er hat sich von der Arbeit der Eppendorfer Schüler selbst überzeugt, reiste nach Südafrika und besuchte die Menschen, denen die „Hege Helping Hands“ geholfen hatten. Hammond weiß, was dabei das Wichtigste ist: „Das Bedeutendste, was man für diese Menschen machen kann, ist Zeit für sie zu haben. Denn die Zeit vergeht, die ist weg.“

Weitere Infos: „Hege Helping Hands
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige