Eine provisorische Verkehrsinsel und andere Seltsamkeiten am Mühlenkamp

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Nebenflächen sind seit Wochen unansehnliche Ablageflächen für die Baumaßnahme Foto: wb

Die Arbeiten in Winterhude verlangen Anwohnern viel ab und kosten Geschäftsleute viel Geld. Ein Kommentar

Von Daniela Barth
Winterhude
Es ist für die Anwohner teilweise extrem ärgerlich, was tagtäglich für Kuriositäten am Mühlenkamp und in der Gertigstraße passieren. Da hört ein rot markierter Radstreifen mitten auf der Straße auf. Warum? Das weiß keiner so genau. Schon fertiggestellte tagelang voll gesperrte Straßenabschnitte, frisch bemalt, werden mit dem Presslufthammer wieder aufgebrochen – am Himmelfahrtstag! Da wurde wohl eine unterirdische Leitung vergessen. Bauarbeiter knien auf der Straße und kleben von Hand sechs Zentimeter hohe Kanten auf den Asphalt – für eine provisorische Verkehrsinsel, die im Zweifel wieder weg muss, wenn sich herausstellt, dass die in der engen Kurve Mühlenkamp/Gertigstraße stört. Die Bürgerinitiative „Unser Mühlenkamp“ geht davon aus.
Auf Nebenflächen stehen wochenlang Baumaschinen, Dreck, Paletten und mehr herum – direkt vor den angrenzenden Lokalen. Das „Bonbao“ hat nach eigenen Angaben seit Beginn des Umbaus einen Umsatzrückgang von rund 40 Prozent hinnehmen müssen. Neben einen Müllsammelplatz setzt man sich halt ungern. Von Lärm und Staub mal ganz abgesehen. Bis 21. Juni sollen die Baumaßnahmen dauern.
Da kann man allen Anliegern und Passanten wirklich nur ganz starke Nerven und viel Gelassenheit wünschen.
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2 Kommentare
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Michael Kahnt aus Barmbek | 28.05.2015 | 10:16  
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Michael Kahnt aus Barmbek | 11.06.2015 | 06:55  
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