Eine Tafel für Groß Borstel

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Lusie Schröder, Maren Siewert (Heilsarmee, Inge Dahnke (St. Martinus) und Thilo Bock (ARINET).Foto: Hanke
Groß Borstel. Die Veranstalter waren überwältigt. 54 Personen drängelten sich kürzlich im Café Begegnung der Heilsarmee neben dem Jakob-Junker-Haus an der Borsteler Chaussee. Sie alle wollen ehrenamtlich helfen, mitmachen bei einem neuen Projekt von Heilsarmee und dem Arbeitsintegrationsnetzwerk ARINET. Im Café Begegnung soll am 3. April eine Tafel für bedürftige Menschen eröffnen, eine Art kleine regionale Hamburger Tafel für Groß Borstel und Umgebung. Thilo Bock, Leiter einer Wekstatt von ARINET hinter dem Jakob-Junker-Haus, hatte die Idee. Luise Schröder, die Leiterin des Jakob-Junker-Hauses und ihre Stellvertreterin in der Verwaltung, Maren Siewert, waren sofort begeistert. Vertreter der Kirchengemeinden St. Peter und St. Martinus unterstützen das Projekt tatkräftig. „Der Bedarf ist da. In Groß Borstel gibt es einige strukturschwache Gebiete“, erläutert Thilo Bock.
Da die Bereitschaft zur ehenamtlichen Mitarbeit an der neuen Tafel viel größer ist als die Initiatoren zu hoffen gewagt hatten, wird das Projekt jetzt bei der Hamburger Tafel angemeldet, von der die Lebensmittel bezogen werden, die nach Ostern an Bedürftige im Café Begegnung ausgegeben werden. Vorgesehen ist eine Ausgabe in der Woche, am Mittwoch von 13 bis 15 Uhr.
Vorerst sollen „aus logistischen Gründen“ nur abgepackte
Waren ausgegeben werden.
Wie viele Mitarbeiter benötigt werden, können die Initiatoren nur schätzen. Denn noch weiß niemand, wie viele Menschen das neue Angebot nutzen werden. (ch)
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