Eppendorfer Weg wird Tempo-30-Zone

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Endlich: Verkehrsberuhigung am Eppendorfer Weg soll umgesetzt werden Foto: ch

Bezirksversammlung Hamburg-Nord plant Umbau für 160.000 Euro

Hoheluft/Eppendorf Der Eppendorfer Weg wird zwischen Lehmweg, Curschmannstraße und Löwenstraße verkehrsberuhigt. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hatte Tempo 30 für diesen Abschnitt beschlossen. Ausgangspunkt war die Diskussion über verkehrsberuhigende Maßnahmen an der Kreuzung Eppendorfer Landstraße/ Eppendorfer Baum/ Lenhartzstraße/Lehmweg in Folge des furchtbaren Unfalls vom 12. März 2011 gewesen, bei dem vier Menschen ums Leben kamen. Die Verkehrsberuhigung des Eppendorfer Wegs ist die einzige von der Bezirksversammlung nach dem Unfall vorgeschlagenen Maßnahmen, die nun umgesetzt wird, eine Maßnahme, die die besagte Kreuzung allerdings nur am Rande berührt. Die Einfahrt von Lenhartzstraße und Eppendorfer Landstraße in den Eppendorfer Weg soll verengt und aufgepflastert werden. Deshalb wird hier die Ampel abgebaut. Sie ist in einer Tempo-30-Straße nicht vorgesehen. Ebenso wird die Kreuzung Eppendorfer Weg/ Löwenstraße schmaler gemacht. Hier durch das Vorziehen der Gehweg-Eckbereiche in die Fahrbahn. Der Zebrastreifen über den Eppendorfer Weg Richtung Lehmweg wird ebenfalls aufgehoben, aus demselben Grund wie die Ampel am anderen Ende. Eine dritte geplante Verengung in der Mitte des Eppendorfer Weges zwischen Löwenstraße und Lehmweg wurde aus Kostengründen verworfen. Sie hätte allein rund 50.000 Euro gekostet. So bleibt es bei 160.000 Euro für die gesamte Baumaßnahme. Für die CDU zu viel. „160.000 für nichts. In diesem Abschnitt des Eppendorfer Weges kann überhaupt nicht schnell gefahren werdern“, wandte sich Eckehard Wersich, der Sprecher der CDU-Fraktion im Regionalausschuss, gegen die vorgestellte Planung. „Wir haben die Planung in Auftrag gegeben, auch mir Ihren Stimmen“, entgegnete Jan Freitag, der Sprecher der SPD-Fraktion. „Wir müssen sie dennoch kritisch hinterfragen“, verteidigte der CDU-Abgeordnete Stefan Bohlen seinen Kollegen Wersich. „160.000 Euro sind im Baubereich nicht viel“, fand der Abgeordnete der Grünen, Ingo Hemesath. Der Radverkehr soll auf die Fahrbahn verlegt, künftig dort im Radmischverkehr in beide Richtungen geführt werden. Derzeit muss in Richtung Lehmweg auf einem auf dem Gehweg markierten Radweg gefahren werden, der aufgehoben wird. (ch)
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