Familienfilm übers Handy

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Bettina Küter und Michael Rabe sind davon überzeugt, dass Laien mit der Handy-Kamera gute Filme machen können Foto: Hanke

Experten zeigen, wie leicht Erinnerungen in digitalen Zeiten festzuhalten sind

Harvestehude Wie war das damals noch in der Familie, als Kind, als Jugendlicher? Die Erinnerung an längst vergangene Zeiten verblasst, zumal wenn die Eltern, Tanten und Onkeln nicht mehr davon erzählen können. Das Interesse an der Vergangenheit, vor allem an der eigenen Familie, ist aber groß, hat Filmemacher und Produzent Michael Rabe aus Harvestehude festgestellt. Und die Qualität von Handy-Kameras ist es mittlerweile sehr gut. Deshalb bietet Rabe, der 25 Jahre beim NDR als Redakteur für Kultur/Philosophie und Zeitgeschehen tätig war, zusammen mit seiner früheren Kollegin, der Fernsehjournalistin Bettina Küter, jetzt einen Film-Workshop für „Geschichten aus Familie und Alltag“ an: von der Idee zum fertigen Handy-Film. „Der Workshop wendet sich an Menschen, die Bilder und Gespräche für die kommende Generation festhalten wollen, für die Familienchronik, für Firmen, Vereine, Freunde und für sich selbst. Es geht darum wertvolle Erinnerungen zu retten“, erzählt Rabe. In einem Vier-Tage-Programm werden schnelle und effiziente Lösungen geboten. Der Kurs beinhaltet Theorie und Praxis zur Planung eines Films, Dramaturgie, Interviewführung, die praktische Umsetzung mit Dreh und Schnitt eigener Übungsfilme, inklusive Recherche und Auswertung von Filmbeispielen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es muss lediglich ein kamerafähiges Handy mitgebracht werden.

Der Workshop findet am 18. + 19. April sowie 25. + 26. April statt. Info: 44 55 36, 0171 418 55 36 oder rabe@mikara-film.de (ch)
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