FDP fordert „bessere Koordination“

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In der Grindeallee wurde in den letzten drei Jahren nahezu immer gebaut Foto: Hanke

Zu viele Baustellen in zu engem Zeitraum in Rotherbaum lautet die Kritik der Liberalen

Rotherbaum Grindelallee, Fahrradstraße Harvestehuder Weg, Bundesstraße, Kreisel Grindelhof – in Rotherbaum häuften sich in den letzten drei Jahren die Baustellen. An der Ecke Bundesstraße / Beim Schlump wird es im Rahmen der Uni-Erweiterung wohl auch weiterhin eng im Straßenverkehr bleiben. Auch die Fahrradstraße an der Alster ist noch nicht fertig. Es folgt die Straße Alsterufer. Seit 2013 fielen bereits rund 70 Parkplätze weg. Zu viele Baustellen in diesem kurzen Zeitraum findet die FDP - und zu viele Parkplätze, die in einem Stadtteil mit besonders hohem Parkdruck weggefallen sind, insbesondere im Grindelviertel. „Diese Baustellen führten und führen insbesondere seit circa zwei bis drei Jahren in Hamburg-Rotherbaum immer wieder zu teilweise erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr“, kritisiert der FDP-Bürgerschaftsabgeordnete und frühere Abgeordnete der Bezirksversammlung Eimsbüttel, Jens P. Meyer. In einer kleinen Anfrage haben Meyer und sein FDP-Kollege Wieland Schinnenburg kürzlich die Baustellen-Daten für Rotherbaum seit 2013 abgefragt. Die FDP kritisiert dabei die als verbesserungswürdig empfundene Koordinierung verschiedener Baustellenträger. Die nahezu dauerhaften Baustellen in der Grindelallee wegen der Busbeschleunigung und der Sanierung der Fahrbahn, verbunden mit der Neuordnung des Radverkehrs, führte der Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer (LSBG) durch. Den Kreisel an der Kreuzung Grindelhof, Rutschbahn, Hartungstraße baute das Bezirksamt Eimsbüttel, das auch für den Umbau des Harvestehuder Weges in eine Fahrradstraße verantwortlich ist. Sielbaumaßnahmen, von denen in Rotherbaum in den letzten drei Jahren fünf durchgeführt wurden, organisiert das zuständige Polizeikommissariat 17 an der Serdanstraße. „Eine bessere Koordination zwischen den Verantwortlichen von Baustellen fordern wir seit Jahren gebetsmühlenartig“, kommentiert Jens P. Meyer. Im Grindelviertel und Umgebung kam es in den letzten Jahren, das ergab die kleine Anfrage, zu einigen Baustellen gleichzeitig. In der Grindelallee wurde nahezu durchgehend gebaut. (ch)
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