Feierliche Grundsteinlegung in der City Nord

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Fertiges Fundament: Die Grundsteinlegung war eher ein symbolischer Akt. Das Betonfundament wurde schon gegossen Foto: Haas

Berufsschule kostet 30 Millionen Euro und bietet Platz für 2.500 Schüler

City Nord Der Schulsenator fand in seiner Grußadresse ein beliebtes hanseatisches Superlativ: „Wir starten hier eines der größten Schulbauprojekte Hamburgs 2016“, sagte Ties Rabe. Leitung, Kollegium sowie Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule City Nord (BS 28) applaudierten begeistert.
Die Grundsteinlegung war eher ein symbolischer Akt, denn das Betonfundament ist bereits fertig für den sechsgeschossigen Erweiterungsbau anstelle des abgerissenen Fachraumtraktes. Der Neubau soll rund 30 Millionen Euro kosten. Senator Rabe erinnerte an die dem Neubau vorausgegangene Fusion der BS 28 mit der H 20 aus Steilshoop. Derzeit müsse man noch ausweichen auf vier verschiedene Standorte in der Stadt: Während der Bauzeit eine zusätzliche logistische Herausforderung für Kollegium und Schulleitung. „Es ist ein Anliegen des Senats, die beruflichen Schulen zu stärken“, so Rabe weiter. Früher habe man verstärkt auf Studiengänge gesetzt. Jetzt werde die duale Berufsausbildung attraktiver gestaltet, etwa dadurch, dass fachliche ähnliche Bereiche an einem Ort konzentriert würden. „Dazu brauchen wir schöne Schulgebäude, die allerdings viel Geld kosten: Insgesamt geben wir in Hamburg etwa das Dreifache der Kosten für die Elbphilharmonie aus, dafür bauen wir aber schneller“, betonte der Senator und schloss mit Wünschen für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit: „Wir sind gut. Aber wir können noch besser werden.“

Multifunktionales Forum


Eine Zwei-Mann-Band spielte einen Blues auf das neue Gebäude. Es werde künftig ein multifunktionales Forum mit Mensa und Produktions-Küche sowie den Konferenzbereich im Erdgeschoss beherbergen, erklärte Schulleiter Peter Heinbockel. Räumlicher Mittelpunkt der Schule werde eine Freitreppe, die das Forum mit der Verwaltung im ersten Obergeschoss verbinde. Die Unterrichtsräume würden über drei Treppenhäuser erschlossen. Ein Atrium spendet Tageslicht. Die unterschiedliche Nutzung erschließe sich durch Gebäudeform und Fassadengestaltung: Das Ergeschoss wird verklinkert, die Verwaltung bekommt eine Fassade aus Glas, die der Obergeschosse mit den Unterrichtsbereichen werden verputzt. Nach Fertigstellung des Neubaus können am Tessenowweg etwa 2.500 Schüler von 125 Lehrern unterrichtet werden. Ausgeblidet werden hier Kaufleute für Büromanagement, Veranstaltungskaufleute, IT-Kaufleute sowie Sport- und Fitnesskaufleute. Zudem gibt es eine Höhere Handelschule, Berufliches Gymnasium sowie Klassen zur Ausbildungsvorbereitung für Migranten. (wh)
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