Fest am Klotzenmoor

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Das erste Mittagessen im Saal des Hauses Beerboom. Volker Carroll (2.v.l.) und Dirk Stocker sind zufrieden Foto: Hanke

Nach dem Einzug gibt es schon Pläne

Hamburg. Rege Umzugstätigkeit herrschte kürzlich auf dem Gelände des BHH Sozialkontors am Klotzenmoor: zwei neue Gebäude für behinderte Menschen neben den Elbe Werkstätten wurden bezogen. Kostenpunkt: rund drei Millionen Euro, gefördert im sozialen Wohnungsbau.
Erstes Mittagessen im großen Saal des Hauses Beerboom für Schwerstbehinderte: 35 Menschen mit Schwerstbehinderungen werden hier in Einzelzimmern und Appartements leben, zusammengefasst in zwei betreuten Wohngruppen. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärzte, Pflege- und Hilfskräfte, Sozialpädagogen sowie Beschäftigte aus Haustechnik und -wirtschaft sind, mehr teil- als vollzeitbeschäftigt, für ihre Pflege, Versorgung und pädagogische Betreuung verantwortlich. Ins Haus Klotzenmoor ziehen elf Menschen mit Behinderungen in Ein- bis Dreizimmerwohnungen ein. „Jedem Bewohner stehen inklusive Anteile an den Gemeinschaftsräumen 80 Quadratmeter zu“, erläutert Dirk Stocker, der Leiter des Hauses Beerboom. Rund drei Viertel der Bewohner kommen aus einer aufgegebenen Einrichtung des BHH Sozialkontor in Großhansdorf. Andere beziehen zum ersten Mal Wohnraum für Behinderte. Einige werden in den benachbarten Elbwerkstätten arbeiten. Die neue Einrichtung sucht den Kontakt zum Stadtteil. Erste Termine gibt es schon: Im September wird die Stadtteilkonferenz im Haus Beerboom tagen. Und am 18. September wird hier mit einem großen Fest die offizielle Eröffnung gefeiert. (ch)
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