Flüchtlinge in die Sophienterrasse?

Anzeige
Dieses Bürohaus in der Sophienterrasse wurde kürzlich als Unterbringung für Flüchtlinge begutachtetFoto: Hanke
Harvestehude. Flüchtlinge nach Harvestehude, in die
Sophienterrasse? Nicht unmöglich. Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration hat sich kürzlich dahingehend das Bürogebäude Sophienterrasse, Ecke Mittelweg angeschaut. „Das ist eine Vorprüfung. Wir besichtigen derzeit in ganz Hamburg viele Gebäude, da der Flüchtlingsstrom weiter anwächst.“, sagt Behördensprecher Olaf Dittmann. Das schmucklose Gebäude aus 1960-er Jahren wird derzeit von den Streitkräften genutzt. Es ist das „Karriere-
center der Bundeswehr“ -
Sophienterrasse Nummer 1A.
Die Stadt Hamburg steht unter Druck, denn nach einem leichten Rückgang der Zuwanderungszahlen im Dezember 2012 kommen in diesem Jahr wieder mehr Flüchtlinge. „Die vorhandenen Unterkünfte haben ihre Kapazitätsgrenzen längst erreicht“, sagte Sozialsenator Detlef Scheele kürzlich. Für 2013 und 2014 müssen 1.900 neue Plätze für Flüchtlinge in Hamburg geschaffen werden. Dadurch entstehen Investitionskosten in Höhe von 14,6 Millionen Euro in 2013 und von 26,8 Millionen Euro in 2014. Bei voller Auslastung werden Ende 2014 rund 10.200 Plätze belegt sein.
Für die Unterbringung in den ersten drei Monaten benötigt die Behörde für Inneres und Sport 400 zusätzliche Plätze, die durch 6,3 Millionen Euro in diesem und 11,7 Millionen Euro im nächsten Jahre finanziert werden. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige