Flüchtlingshilfe: FDP Eppendorf-Winterhude tauschte Erfahrungen mit Dr. Susanne Löffler (FDP Baden-Württemberg) aus

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Dr. Susanne Löffler, FDP-Kandidatin der Landtagsfraktion Baden-Württemberg 2016 und Tim Walter, stellv. Kreisvorsitzender FDP Eppendorf-Winterhude
PRESSEMITTEILUNG DER FDP HAMBURG-NORD

FDP Eppendorf-Winterhude: Frau Dr. Susanne Löffler, FDP-Kandidatin für die Landtagsfraktion Baden-Württemberg 2016, berichtet von ihren Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe

Auf spontane Einladung von Tim Walter, stellv. Kreisvorsitzender der FDP Eppendorf-Winterhude und Vorsitzender des Landesfachausschusses Soziales, Arbeit, Familie und Integration unterbrach Frau Dr. Löffler gestern ihren Urlaub im schönen Norden, um sich mit Parteifreunden in Hamburg zu einem Erfahrungsaustausch zur Flüchtlingshilfe zu treffen.

Trotz kurzfristiger Einladung war der große Tisch im Restaurant „Appollon“ gut besetzt und in gemütlicher Atmosphäre begann schnell eine angeregte Diskussion.

Flüchtlinge, die bereits im Land sind, müssen untergebracht und erstversorgt werden – das gebietet die humanitäre Verpflichtung – da waren sich alle einig.

Doch gerade bei der Erstversorgung der Flüchtlinge muss noch vieles verbessert werden, berichtete Frau Dr. Susanne Löffler. Sie verbrachte selbst unzählige Stunden in Notunterkünften sowie in der Landeserstaufnahme (LEA) Wertheim und leistete vor Ort wertvolle Hilfe in der medizinischen Betreuung der Flüchtlinge. In Baden-Württemberg müssen Flüchtlinge derzeit nicht nur jede Behandlung bei den Sozialbehörden beantragen, auch jede Rechnung wird von den Behörden geprüft. Beamte entscheiden somit über den Gesundheitszustand der Flüchtlinge, außerdem entstehen enorme Verwaltungskosten. Deshalb fordert Frau Dr. Löffler : „Wie bereits in Bremen und Hamburg sollte jeder Asylbewerber eine elektronische Gesundheitskarte erhalten.“ Hamburg hat damit bereits gute Erfahrungen gemacht. Mit der Chipkarte erhalten Flüchtlinge unbürokratisch ärztliche Grundversorgung und teure Verwaltungsarbeit entfällt.

Sehr hoch schätzen alle Beteiligten des gestrigen Abends die Leistungen der Menschen, die mit ihrer Kraft, Zeit und Spenden die Willkommenskultur für Flüchtlinge mit Leben füllen. Festgestellt wurde aber auch, dass weder falsche Erwartungen geweckt noch falsche Anreize geschaffen werden dürfen. Eine erfolgreiche Integration kann nur mit realistischen Ansätzen erfolgen. Um dies zu erreichen, benötigen die vielen ehrenamtlichen Helfer auch fachliche Unterstützung.

Erfahrungsaustausch und gute Diskussionen gab es auch zum Umgang mit kulturellen Unterschieden. Wir leben in einer weltoffen, toleranten, liberalen Gesellschaft, in der Werte wie individuelle Freiheit und Religionsfreiheit die Grundlage unserer Verfassung bilden. Diese Werte müssen den Menschen, die bei uns leben möchten, von Beginn an vermittelt werden. Nur auf dieser Grundlage kann Integration erfolgreich sein. Nur dann ist es möglich, dass Flüchtlinge an ihren kulturellen Erfahrungen und Traditionen festhalten und in unserer Gesellschaft teilen können.

Tim Walter beendete den interessanten Abend mit einem besonderen Dank an Frau Dr. Susanne Löffler für ihre spontane Zusage und den aufschlussreichen Vortrag über ihre persönlichen Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe. „Wir brauchen eine entschlossene liberale Flüchtlingspolitik in Deutschland. Erfahrungsaustausch über unsere Ländergrenzen hinweg ist ein wichtiger Schritt dahin.“

Text und PR: Jutta Koy, Social Media: Andreas Schweizer

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