Furcht an der Löwenstraße

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Jesper, Anouk, Fenja und Lasse (v. l.) aus der zweiten Klasse der Stadtteilschule Eppendorf, haben oft Probleme die Löwenstraße zu überqueren Foto: Hanke

Grundschüler der Stadtteilschule Eppendorf machten im Regionalausschuss ihre Nöte klar

Hoheluft/Eppendorf Morgens vor Schulbeginn an der Einmündung der Löwen- in die Martinistraße: Viele Grundschülerinnen und -schüler wollen die Löwenstraße überqueren, um in die nahe gelegene Stadtteilschule Eppendorf zu gelangen. Doch Autos kommen von allen Seiten: aus beiden Richtungen der Löwenstraße, darunter viele Kraftfahrzeuge, die aus der Martinistraße links in die Löwenstraße abbiegen. Sie wird gern als Abkürzung Richtung Hoheluftchaussee genutzt, da das Linksabbiegen aus der Martinistraße in die Hoheluftchaussee nicht gestattet ist. Außerdem bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und parken in der Löwenstraße. Schließlich befindet sich etwa dort, wo die Kinder die Löwenstraße überqueren, die Einfahrt zum Lehrerparkplatz, in die hier morgens viele Autos einbiegen.
Die Kinderkonferenz der Grundschule innerhalb der Stadtteilschule, in der alle sechs Wochen die 16 Klassensprecher der ersten bis vierten Klassen zusammenkommen, hatte sich deshalb an Verkehrsausschuss der Bezirksversammlunng Hamburg-Nord und das zuständige Polizeikommissariat 23 (Troplowitzstraße) mit der Bitte um Abhilfe gewandt. Im Regionalauschuss Eppendorf/Winterhude stand das Anliegen der Kinder dann auf der Tagesordnung. Eine Abordnung der Kinderkonferenz, zwei ihrer Vertreter, und eine Lehrerin trugen ihr Anliegen vor. „Ich wünsche mir eine Ampel oder einen Zebrastreifen“, fasste Zweitklässler Lasse selbstbewusst zusammen. Die CDU hatte bereits einen Antrag formuliert, der mit geringen zeitlichen Änderungen einstimmig beschlossen wurde.
Danach wird das Bezirksamt aufgefordert sich gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde bauliche Maßnahmen für ein gefahrloses Überqueren der Löwenstraße zu überlegen. Ergebnisse sollen möglichst bis zur Regionalausschusssitzung am 7. September vorgestellt werden. Diese muss rechtzeitig öffentlich bekannt gemacht werden. Die Kinderkonferenz der Stadtteilschule Eppendorf ist einzuladen. Der stellvetretende Bezirksamtsleiter, Tom Oelrichs, verspach gemeinsam mit der Polizei eine Lösung zu finden. Der CDU-Abgeordnete Stefan Bohlen kann sich vorstellen, dass eine Sprunginsel Abhilfe schafft. (ch)
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1 Kommentar
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Michael Kahnt aus Barmbek | 07.09.2015 | 13:41  
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