Fußgänger stärken

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Schlechte Wegstrecke in der Sierichstraße. So sieht es in vielen Straßen aus Foto: Hanke/wb

Grüne fordern Konzept von der Stadt

Hamburg-Nord Hamburg soll Fahrradstadt werden. Doch wo bleiben bei den neuen Planungen und -umbauten eigentlich die Fußgänger? Die Grünen in Hamburg-Nord haben den Senat jetzt aufgefordert, ein Konzept für den Fußverkehr zu erstellen, und sie haben viele Fragen zu diesem Thema an Hamburgs Regierung: Wieviele Bürger nutzen Fußwege? Wieviele Unfälle gibt es? Welche Summe wird in den Ausbau investiert?
Dazu Michael Werner-Boelz, der Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „Von gut ausgebauten Wegen profitieren nicht nur Kinder, Senioren sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität. Sie kommen allen Mitbürgern zugute!“ Werner-Boelz verweist nicht nur auf Wien, das 2014 eine Grundsatzstrategie zur Förderung des Fußverkehrs beschlossen hat, sondern auch auf Norderstedt, das schon 2013 ein Konzept vorgestellt hat. Das beinhaltet Mängelanalysen, Standards und die Entwicklung eines Fußverkehrsnetzes.
Das vom Senat konzipierte Bündnis für den Radverkehr haben die regierenden Fraktionen in Hamburg-Nord, SPD und Grüne, um die Berücksichtigung des Fußverkehrs ergänzt. Bei Umbaumaßnahmen von Straßen machen auch Linke und CDU häufig auf die Belange der Fußgänger aufmerksam. Die CDU hatte sogar eine Mängelliste von Fußwegen gefordert. In der letzten Sitzung des Regionalausschusses machte Christoph Ploß (CDU) auf verbesserungswürdige Fußwege am U-Bahnhof Sierichstraße aufmerksam. Vielleicht haben die Fragen der Grünen an den Senat ja eine Signalwirkung für Hamburg? (ch/wb)
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