Gefährliche Kreuzung

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Erhöhte Unfallgefahr an der Kreuzung Rosenbrook / Nedderfeld / Tarpenbekstraße. Foto: Hanke

Regionalausschuss: Umbau im Frühjahr 2014?

Eppendorf/Groß Borstel. Rund 75.000 Autos befahren täglich die beiden Kreuzungen Tarpenbekstraße/Nedderfeld/Rosenbrook und Rosenbrook/Alsterkrugchaussee/Borsteler Chaussee/Deelböge, die nur rund 350 Meter auseinanderliegen. Ein riesiger Doppelknoten mit Hauptstraßen nach Eppendorf, Lokstedt, Groß Borstel, Alsterdorf/Winterhude und weiter nach Norden zum Flughafen und nach Fuhlsbüttel/Langenhorn. Aufgrund der vielen Fahrbahnen mit ihren Abbiege-, Ein- und Ausfädelungsmöglichkeiten häufen sich hier Unfälle. Allein am Knotenpunkt Nedderfeld /Tarpenbekstraße / Rosenbrook zählten die Verkehrsexperten vom Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) in drei Jahren 80 Unfälle. Im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude wurde kürzlich eine Planung entlang der Straße Rosenbrook vorgestellt. Wer aus der Alsterkrugchaussee kommend ins Nedderfeld nach Lokstedt abbiegen möchte, sollte sich danach zum Beispiel bereits vor der Kreuzung Borsteler Chaussee / Rosenbrook auf die rechte Spur begeben, die künftig schon dort für Rechtsabbieger ins Nedderfeld eingerichtet wird. Die beiden Geradeausspuren würden nach dieser Planung dann weiter nebeneinander nach Eppendorf in die Tarpenbekstraße führen, ohne sich zu einer Fahrbahn zu verengen, was regelmäßig zu Staus führt. Stattdessen müssten sich die Autofahrer auf der rechten Spur der Tarpenbekstraße nach links einfädeln. Erleichtert werden soll auch das Rechtsabbiegen aus Tarpenbekstraße / Rosenbrook in die Deelböge. Der rechte Fahrstreifen berechtigt nach der neuen Planung frühzeitig nur zum Rechtsabbiegen in diese Straße nach Alsterdorf / Winterhude. Aber nicht nur die Autofahrer, auch Radler dürfen sich auf einen nach dieser Planung umgebauten Doppelknoten zwischen Tarpebekstraße und Alsterkrugchaussee freuen. Neue Radwege sollen über die gefährlichen Kreuzungen geführt werden. (ch)
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