Graffiti auf dem Bauzaun

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Besprühten den Bauzaun vor dem alten Krankenhaus Bethanien: Graffiti-Künstler Marco Störmer (vorn) und Dennis Klepping. Sönke Petersen (r.) und Peter Finke vom Bauverein der Elbgemeinden schauten interessiert zu Foto: Hanke

Start für Bauprojekt „Martini 44“: Krankenhaus Bethanien wird abgerissen

Eppendorf Jetzt geht´s endlich los: Die Gebäude des früheren Krankenhauses Bethanien in der Martinistraße 44 werden abgerissen. Nur die Fassaden bleiben stehen. Ein 30 Meter langer Bauzaun steht schon vor dem Grundstück – und wird vorübergehende Passanten in nächster Zeit in bunten Farben und Bildern über Vergangenheit und Zukunft des Geländes aufklären: Über die Geschichte des Krankenhauses Bethanien, das 2011 nach Eimsbüttel umzog und über den geplanten Neubau, das Projekt Martini 44, ein „Zentrum für Kultur, Soziales und Wohnen“ mit 90 sozial geförderten Wohnungen. Eiga-Design, die für den Bauherrn, den Bauverein der Elbgemeinden, arbeiten, hat ein aus geometrischen Formen und viel Farbe bestehendes Konzept für den Bauzaun entwickelt, das die Sprayer Marco Störmer und Dennis Klepping in den letzten Tagen vor Ostern umgesetzt haben. „Wir wollen das Projekt in die Umgebung einbinden und darüber informieren. Dafür bot sich der Bauzaun an. Der muss da stehen und viele Menschen kommen an ihm vorbei“, erläutert Sönke Petersen, der Sprecher des Bauvereins der Elbgemeinden. Martini 44 wird gemeinschaftliches Wohnen mit Wohn-Pflege-Gemeinschaften für Menschen mit Demenz und Baugemeinschaften für ältere Menschen realisieren. In den Neubau hinter alten Fassaden werden auch das Kulturhaus und das Stadtteilarchiv Eppendorf sowie „Die Brücke“ mit der Sozialstation Eppendorf/Hoheluft einziehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 25 Millionen Euro. Der Abriss soll Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im vierten Quartal 2017 gerechnet. (ch)
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