Grundstein für „Haus der Erde“ gelegt

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So der Entwurf vom „Haus der Erde“, das Ende 2019 in Betrieb genommen werden soll Entwurf: HTP Architekten

Neben dem Geomatikum entsteht ein 177 Millionen teurer Neubau

Rotherbaum Für das Gebäude, das neben dem Geomatikum an der Ecke Bundesstraße/Beim Schlump gebaut wird, wurde kürzlich der Grundstein gelegt. Der gleich danach per Kran in die nahe Baugrubeabhob. „Haus der Erde“ wird der 177 Millionen Euro teure Neubau heißen, der hier als erstes Gebäude der Neugestaltung des Campus Bundesstraße der Universität errichtet wird. Aus den Bereichen Metereologie, Bodenkunde, Meereskunde, Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft wird hier nach Fertigstellung Ende 2019 zu unserem Klima geforscht. Die Klimaveränderungen und deren mögliche Folgen stehen im Mittelpunkt. Auf rund 22.000 Quadratmetern werden dann in hochmodernen Laboren und Aquarien existenzielle Fragen zur Erde erforscht wie: „Schmilzt das arktische Meereis?“, „Bringt der Golfstrom noch genügend Wärme nach Europa?“ oder „Welche Konflikte um Land, Wasser und andere Ressourcen erwarten uns?“ Der Neubau wird von der städtischen GMH Gebäudemanagement Hamburg GmbH gebaut, die es an die Universität vermieten wird. Die Grundsteinlegung nahmen Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Uni-Präsident Dieter Lenzen vor. Das „Haus der Erde“ wird in unmittelbarer Nähe des Deutschen Klimarechenzentrums und des Max-Planck-Instituts für Metrologie gebaut. Fegebank ist begeistert, „dass wir diesen international hochangesehenen Bereich zentral am Campus Bundesstraße zusammenfassen und verstetigen werden.“ Lenzen freut sich, „mit dem Haus der Erde für unseren Globus Verantwortung übernehmen zu dürfen.“ (ch)
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