Hamburg: Dem Park soll was blühen

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Egbert Willing, Marieke Schulz-Gerlach, Susanne Gabriel, Heidi Gemar-Schneider, Heidemarie Hermann und Diederich B. Magnussen vom StadtparkvereinFoto: Flüß

Mitglieder des Stadtpark-Vereins setzten 20.000 Blumenzwiebeln in die Erde

Hamburg. „Wir möchten fürs neue Jahr vorsorgen“, sagt Egbert Willing und stößt den Spaten in die Erde. Zusammen mit weiteren Mitgliedern des Stadtpark-Vereins hilft er an diesem nebligen Novembertag, die letzten Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen.
Schneeglöckchen, Blausterne, wilde Narzissen und wilde Hyazinthen sollen es hier im Frühling bunt treiben. Insgesamt 20.000 Blumenzwiebeln hat der Verein von der Spende der Stiftung eines großen Stromanbieters erworben und den Großteil bereits zwischen ihrem Vereinssitz im
Sierichschen Forsthaus in der Otto-Wels-Straße bis zum Landhaus Walther in die Erde gebracht.
„Die Autofahrer sollen die Blumen am Straßenrand als Anregung registrieren, ihre Freizeit im Stadtpark zu verbringen“, wünscht sich Vereinsvorsitzende Heidi Gemar-Schneider. Mit der Blütenpracht soll auch das zweite Jahrhundert des Stadtparks eingeläutet werden.
In diesem Jahr hatte der Verein den 100. Geburtstag eines der größten europäischen Parks mit Musik, Lesungen, Theater, Vorträgen und Projekten wie „Ökologie im Park“ oder dem „Garten der Sinne“ nicht nur gefeiert, sondern auch den Hamburgern auf besondere Weise erlebbar gemacht. „Für die finanzielle Unterstützung dankt der Stadtpark Verein der Bezirksversammlung, dem Bezirksamt Hamburg-Nord und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt“, resümiert Heidi Gemar-Schneider. Nun kehrt naturgemäß erst einmal Ruhe ein. „Aber das Forsthaus bleibt auch im Winter geöffnet und es gibt noch einige spannende Veranstaltungen“, verspricht Heidi Gemar-Schneider. Das weiße Haus in der Otto-Wels-Straße 3 ist mittlerweile zum Geheimtipp für Künstler und Kulturschaffende geworden und hat sich zum beliebten Veranstaltungsort gemausert. Seit Anfang des Jahres finden hier regelmäßig Ausstellungen statt. Am 7. Dezember lädt der Verein zu einem Vortrag über die Geschichte des Parks in das Forsthaus ein, am 10. Dezember wird im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ des Alsterbundes gesungen, musiziert und gelesen und am 22. Dezember heben die Winterhuder „Echtzeit Sudios“ literarische Schätze rund um den Winter. (flü)

Das Forsthaus ist dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet, alle Infos auf stadtparkverein.de
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