Hamburger UKE: Spitzenmedizin in 14 Zentren

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Fünfter Teil der Serie zum 125. Jubiläum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf: Am 17. Mai ist Tag der offenen Tür

Hamburg/Eppendorf. Im letzten Teil unserer fünfteiligen Serie über 125 Jahre Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) geht es um das UKE heute.
Das UKE ist mit einer Fläche von 85.000 Quadratmetern nicht nur das größte Klinikum der Stadt. Es hat 1.346 Betten. Das Universitäre Centrum ist das einzige für einige besonders schwere und komplizierte Krankheiten. Auch im Schwerpunkt Transitionsmedizin erhalten Patienten mit seltenen und komplizierten Erkrankungen eine Chance auf Heilung. Ebenso Menschen, die seit ihrer Kindheit an chronischen Krankheiten leiden. Das UKE ist in 14 Zentren eingeteilt, die sich wiederum in rund 80 Kliniken, Polikliniken und Institute gliedern. Unter ihnen ragen das Universitäre Cancer Center Hamburg, das einzige Spitzenzentum dieser Art in Norddeutschland, das Universitäre Perinatalzentrum Hamburg, in Level eins eingestuft, mit Rundumversorgung für Schwangere und ihre Kinder, und das Universitäre Transplantations-Centrum, an dem alle an Transplantationen beteiligte Kliniken zusammenarbeiten, heraus. Besonders ist auch das Behandlungszentrum für hochansteckende Erkrankungen und das Universitäre Adipositas-Zentrum für schwergewichtige Patienten. Das UKE wird außerdem für seine Forschungsergebnisse weltweit geschätzt. Insbesondere die Krankheiten rund ums Herz stehen im Mittelpunkt der Forschungen. Auch die Gesundheitsversorgung wird erforscht: am 2006 gegründeten Center for Health Care Research. Da geht es um Fragen wie: „Welche Präventionsmaßnahmen sind sinnvoll?“ oder „Wie kann das Zusammenspiel zwischen klinischer und ambulanter Versorgung verbessert werden? Im Fokus der Forscher steht zunehmend auch die ältere Generation. Am UKE wurde sogar der erste Lehrstuhl in Deutschland für Osteologie, die Lehre von Knochen- und Skelettsystemen, eingerichtet. 365.000 Menschen werden jährlich im UKE behandelt, davon 90.000 stationär. Es ist eine „offene Stadt der Gesundheit“ mit vielen städtischen Einrichtungen wie Läden, einem Café und einem Kindergarten. Außerdem haben sich auf UKE-Flächen im „Gesundheitspark“ andere medizinische Institutionen angesiedelt, wie die Facharztklinik an der Martinistraße und das RehaCentrum Hamburg. Schließlich ist der große Umbau des UKE noch nicht abgeschlossen. Eine neue Kinderklinik wird im Eckbereich Martini- und Frickestraße gebaut. (ch)
Am 17. Mai wird das 125-jährige Jubiläum von 10 bis 17 Uhr mit einem Tag der offenen Tür mit Lesungen, Führungen, Diskussionen, Vorträgen, Mitmach-Aktionen, Experimenten, Präsentationen und Workshops gefeiert.
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