Hamburgs Baupläne im Pergolenviertel jetzt konkret

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Im Pergolenviertel sollen insgesamt 1.400 Wohnungen entstehen Visualisierung: E2-Architekten
 
Derzeitiger Stand der Baufeld-Planung: Baufeld 1: 280 SAGA-Wohnungen ab Ende 2016. Baufeld 2: 140 Eigentumswohnungen von Garbe Immobilien und Behrendt Bau. Baufeld 3: Wohnhof im Westen: 69 geförderte Wohnungen von Baugenossenschaften; 345 Wohnungen, davon 57 Eigentumswohnugen im Süden. Baufeld 4: 130 Wohnungen und Studentenwohnheim; Baufelder 5 und 6 noch im Planungsvorstadium

In Winterhude sollen insgesamt 1.400 Wohnungen entstehen mit Studentenheim, Kita und Inklusionsangeboten

Winterhude Die Hamburger Projektentwickler Nord Project Immobilien und HBK Hanseatische Baukonzept planen im „Pergolenviertel“ gemeinsam mit „jugend hilft jugend Hamburg“ (jhj Hamburg) auf rund 20.000 Quadratmetern Geschossfläche ein gefördertes Studentenwohnheim, Einzelhandel, Wohnungen und eine Kita sowie das Servicezentrum „Gesundheits-Netzwerk im Stadtviertel“. Ebenso wird ein besonderes Beschäftigungs-Konzept für Menschen mit Handicap geplant. Die Hansestadt plant – wie schon mehrfach berichtet – in unmittelbarer Umgebung des Stadtparks ein Neubaugebiet mit etwa 1.400 Wohnungen. Unter dem Quartiersnamen „Pergolenviertel“ soll ein Lückenschluss zwischen den Stadtteilen Barmbek-Nord und City Nord erfolgen. Nord Project Immobilien, ein Beteiligungsunternehmen der GBI AG, teilt mit, dass es jetzt gemeinsam mit dem Joint Venture Partner HBK Hanseatische Baukonzept GmbH & Co.KG das städtische Ausschreibungsverfahren für das Baufeld 4 im Pergolenviertel für sich entscheiden konnte. Jetzt starten die Partner mit der konkreten Projektentwicklung nach der Anhandgabe dieses Bauteils seitens der Stadt. Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung spielte dabei das Konzept des Projekt-Partners jugend hilft jugend Hamburg für ein Gesundheits-Netzwerk im Stadtteil sowie die soziale und inklusive Integration. „Das Baufeld 4 erhält durch seinen Nutzungsmix und den für das gesamte Quartier wichtigen Einzelhandel eine besondere Bedeutung. Aufmerksamkeit bekommt das Projekt auch durch die markante Architektur“, erklärt Jürgen Paul, Geschäftsführer der Nord Project Immobilien. Auf einer Grundstücksfläche von 6.488 Quadratmetern entsteht – eingebettet zwischen Hebebrandstraße und weitläufiger Parkanlage – ein markanter Gebäudekomplex mit 20.000 Quadratmetern Geschossfläche, mit Einzelhandel (Verkaufsfläche ca. 1.800 Quadratmeter), einer Kindertagesstätte mit rund 100 Plätzen und ein von der IFB Investitions- und Förderbank Hamburg gefördertes Studentenwohnheim mit etwa 200 Wohnheimplätzen. Zum geplanten Projekt gehören ebenso 130 frei finanzierte Wohnungen für Familien, junge Erwachsene, Senioren sowie 20 geförderte Kleinwohnungen für das Wohnkonzept „Hier wohnt Hamburgs Jugend“. In den kommenden Monaten könnten nun die Grundlagen des städtebaulichen Architektenwettbewerbs, an dem zehn Planungsbüros teilnehmen, definiert und dieser durchgeführt werden. „Wir freuen uns sehr über diese spannende Herausforderung und die kommende Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beteiligten seitens Planern, Bezirksverwaltung, Politik und Nachbarn“, so Monika Litschke, Prokuristin von HBK Hanseatische Baukonzept GmbH & Co. KG.
Der Betrieb des geförderten Studentenwohnens, der inklusiven Kindertagesstätte als auch die Realisierung des Gesundheits-Netzwerkes und inklusiver Arbeitsplätze wird vom gemeinnützigen Verein jhj Hamburg e.V. übernommen. Zum Gesamtkonzept der Immobilien- und Stadtentwicklung im Pergolenviertel gehört dabei, dass Arbeitsplätze für Menschen mit den unterschiedlichsten Handicaps geschaffen werden. In einer Kooperation mit dem Einzelhandel sowie anderen Unternehmen und Trägern wird jhj Hamburg die Partner und die Personen bei diesem Prozess begleiten. Die Inklusionsarbeit in verschiedensten Teilbereichen beschränkt sich dabei nicht nur auf das Projektgrundstück, sondern wird darüber hinaus realisiert und begleitet. „Wir wollen unseren Beitrag leisten für ein lebenswertes integratives Quartier und seine zukünftigen Bewohner“, ergänzt Trägerleiter Kai Wiese vom Verein jhj Hamburg e.V.: „Gesteigert werden soll die Lebensqualität für alle. Das entspricht dem Prinzip einer solidarischen Gemeinschaft, die jedem gut tut, in einer wirtschaftlich prosperierenden Stadt.“

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2 Kommentare
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Michael Kahnt aus Barmbek | 12.10.2016 | 11:09  
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Michael Kahnt aus Barmbek | 16.11.2016 | 13:21  
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