Heißer Konzert-Herbst

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Die junge US-Geigerin Lindsey Stirling spielt am 10. Oktober in der Alsterdorfer Sporthalle Foto: Eric Ryan Anderson/wb

Lindsey Stirling und andere Stars in der Alsterdorfer Sporthalle

Hamburg. Das wird ein heißer Herbst in der Alsterdorfer Sporthalle. Im Oktober und November finden fünf Konzerte in der Halle statt, die für die Veranstalter wegen ihrer Kapazität von mehr als 7.000 Zuhörern noch immer unverzichtbar ist. So reisen in diesem Herbst wieder große Namen an, wie der britische Sänger Passenger, der am Donnerstag, 9. Oktober, in der Krochmannstraße spielt (Beginn: 20 Uhr, Karten: 33 Euro). Er hat zwar unlängst auf dem Hurricane-Festival bewiesen, dass er auch vor 30.000 Zuhörern alleine mit Gitarre seinen Musiker und Unterhalter steht. Doch in dem etwas kleineren Rahmen der Sporthalle dürfte die ruhige Musik des 30-jährigen Mike Rosenberg, so sein bürgerlicher Name, noch besser zur Geltung kommen.
Gleich am Folgetag geht es deutlich temporeicher und tanzbarer weiter. Dann spielt die amerikanische Geigerin und Tänzerin Lindsey Stirling in der Sporthalle. Ihr Pop-Klassik-Mix geht in die Beine und auf der Bühne sorgen Choreographien für Stimmung.
Mit ihrem Debutalbum schaffte es die in Arizona aufgewachsene Stirling 2012, gleichzeitig in den Klassik- und den Pop-Charts der USA auf den oberen Plätzen zu stehen. Ihre Tanz- und Musik-Videos auf YouTube wurden später mehr als eine halbe Milliarde mal aufgerufen und machten sie weltberühmt.
Jetzt kommt sie für sieben Live-Auftritte nach Deutschland, und einer davon ist am 10. Oktober in der Alsterdorfer Sporthalle (19 Uhr, 38 Euro).
Einen weiteren Live-Doppelpack an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gibt es nochmal Mitte November.
Dann spielt zuerst die britische Heavy-Metal-Legende Motörhead (14. November, 19 Uhr, 39 Euro), die dieses Gastspiel mehrfach wegen einer Erkrankung ihres Frontmannes Lemmy Kilmister verschieben musste. Der 68-jährige, zuckerkranke Rock-Haudegen hatte im Sommer 2013 seinen Auftritt beim Wacken-Festival abbrechen und sich später noch einer OP unterziehen müssen. Jetzt sollen die Metal-Fans endlich in den Live-Genuss des 21. Motörhead-Albums sowie vieler alter Hits aus vier Jahrzehnten kommen.
Die Chancen stehen gut. Erste Konzerte hat Lemmy Kilmister schon wieder überstanden. Deutlich poppiger wird der Rock am 15. November ausfallen, wenn das schwedische Quintett Mando Diao in der Sporthalle auftritt (20 Uhr, 41 Euro).
Die Band hat mit „Aelita“ zwar schon ihr siebtes Album im Gepäck – im Vergleich zu Motörhead könnten die fünf Schweden damit dennoch fast wie Greenhörner im Musikgeschäft wirken.
Doch die Songs sind so zeitlos, dass es die Band, die 1999 in dem schwedischen Kaff Borlänge gegründet wurde, sicher auch noch auf 21 Studioalben bringen wird. (ho)
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