Holperpiste: Gehweg

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Dieser Gehweg ist eine Zumutung, findet Anwohner Wilfried Henjes (82) aus der Timmermannstraße in Winterhude. Foto: Gemeinholzer

Anwohner in der Timmermannstraße haben Nase voll

Winterhude. In der Timmermannstraße wird der Gehweg zur Holperpiste: Reihenweise hochstehende Gehwegplatten, die Passanten leicht zum Stolpern bringen können, Unebenheiten durch unterschiedliche Beläge und an den Rändern parkende Autos und Fahrräder, die den für Fußgänger begehbaren Bereich des Weges noch zusätzlich einschränken.
Anwohner Wilfried Henjes hat die Nase voll: „Die Timmermannstraße ist im weiteren Umkreis die schlimmste von allen Straßen.“
Warum das so ist, will sich dem 82-Jährigen nicht erschließen. Denn nicht nur der Bürgersteig in der angrenzenden Himmelstraße ist aus seiner Sicht in Ordnung. „Auch der Gehweg auf der Straßenseite gegenüber ist besser als hier auf unserer Seite.“ Mehrere hochstehende Gehwegplatten in einer Reihe sind dort nicht die einzige Stolperfalle. Getoppt in puncto Unebenheit wird das noch durch eine gepflasterte Einfahrt, bei der das Gefälle infolge hoch drückender Baumwurzeln locker mehrere Zentimeter beträgt. In diesem Bereich wird der Weg außerdem leicht glitschig, da sich in den Senken Regenwasser ansammelt. „Es ist gefährlich, diese Seite der Timmermannstraße rauf zu gehen. Wenn man hier im halbdunkeln läuft, liegt man garantiert auf der Nase“, sagt Henjes. Gerade weil in der Straße viele ältere Menschen lebten, könnten diese Zustände nicht länger anhalten, meint der Anwohner. „Hier kommen auch viele Eltern mit Kinderwagen und mit Kind vorm Bauch entlang“, macht sich Henjes Gedanken über mögliche schlimme Unfälle. er 82-Jährige sieht das Bezirksamt in der Pflicht, Verbesserungen herbeizuführen. Auch aus diesem Grund: „Hier wohnen nicht gerade die ärmsten Leute – da kommt einiges an Steuern rein.“ uf Anfrage des Hamburger WochenBlatts versprach Peter Hansen vom Bezirksamt Hamburg-Nord, dass der Zustand des Gehweges vor Ort begutachtet werde. Sollte sich dabei ein Gefährdungspotenzial herausstellen, werde der Gehweg ausgebessert. Die uneinheitliche Beschaffenheit sei tatsächlich ein Problem. Um die Mängel zu beseitigen, sei der Weg bereits mehrmals ausgebessert worden. „Für eine großflächige Neugestaltung fehlen dem Bezirksamt Hamburg-Nord derzeit aber die finanziellen Mittel“, so Hansen. (ag)
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