Holthusenbad wird für 1,7 Millionen Euro saniert

Anzeige
Die Therme in einer der alten Hallen des Holthusenbads bleibt unverändert Foto: Klaus Behrmann
Hamburg: Goernestraße 21 |

Mehr Sauna und Massage, weniger Spa. Neueröffnung im Oktober

Von Christian Hanke
Eppendorf
Die 1920iger-Jahre kehren zurück ins Holthusenbad an der Goernestraße. Der Spa-Bereich im ersten Stock des 1914 eröffneten Schwimmbads wird derzeit teilweise zugunsten von neuen Saunen und Massageräumen umgebaut. Dort wird man nach der Einweihung im Flair der 1920er-Jahre schwitzen können. Mit Glas- und Stahlkonstruktionen „mondän im hanseatischen Schick, nicht überladen“, so Bäderland-Sprecher Michael Dietel. Die große Sauna, in der bis zu 65 Gäste, dicht gedrängt sogar bis 80, Platz finden werden, wird in Anlehnung an die große Filmära der 1920iger-Jahre als „Lichtspielhaus“ mit stilisierten Kinosesseln und einer großen Leinwand, 2,20 Meter Durchmesser, gestaltet. Eine kleinere Sauna entsteht in dem Raum, in dem bisher eine große Muschel zum exotischen Badevergnügen einlud, mit Vorraum und Dusche. Sie soll mit einer Anmutung von Glaskuppel und Mosaiken an den Wänden als „Glashütte“ gestaltet werden. Nebenan wird auf einer Außenterrasse zur Abkühlung ein Tauchbecken eingerichtet.

Saunabereich wird doppelt so groß

„Der Saunabereich wird doppelt so groß wie bisher“, erzählt Waldemar Jakobi, der Leiter des Holthusenbads, das nach dem Umbau Hamburgs größte Saunalandschaft mit den meisten Schwitzbädern sein wird. An die neuen Saunen schließen sich künftig vier statt bisher drei Massageräume an. Mit fünf Liegen, denn es entsteht auch ein Massageraum für Paare. „Wir fahren den Spabereich zugunsten von Sauna und Massage zurück“, erläutert Michael Dietel und ergänzt: „Wir sind keine Spa–Experten. Wir konzentrieren uns wieder auf unsere eigentlichen Bereiche: Schwimmbad und Sauna.“ Wohl auch, weil diese Bereiche am meisten nachgefragt werden und andere Bäderlandbetriebe im Spa-Bereich mehr zu bieten haben.

Neueröffnung Mitte Oktober

Im Erdgeschoss wird wenig verändert. Die Therme bleibt wie sie ist. Die Dampfbäder drum herum werden saniert und teilweise umgebaut. Auch die alten Saunen werden erneuert, ebenfalls im Stile der 1920er-Jahre. Das Schwitzbad für 85 bis 95 Grad wird zum „Kaffeehaus“ mit dunklen Wänden, cremefarben im oberen Bereich. Gleich gegenüber wird die Sauna für 75 bis 85 Grad als „Eppendorfer Stube“, als Wohnzimmer der 1920iger-Jahre mit passenden Accessoires eingerichtet. Bis zum 15. Oktober bleiben Sauna und Spa geschlossen. Mitte Oktober rechnet Jakobi mit der Neueröffnung. 1,7 Millionen Euro wird der Umbau voraussichtlich kosten.

Weitere Infos: Holthusenbad
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige