IG am Mühlenkamp plant Hamburger Quartiersfest

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Bernd Kroll ist engagierter Mühlenkamp-Anwohner und 2. Vorsitzender der IG „Rund um den Mühlenkamp“

Im September 2015 soll auch am Poelchaukamp und in Gertigstraße gefeiert werden

Hamburg. Kein Stillstand im Quartier – das ist eines der Hauptanliegen der Interessengemeinschaft (IG) „Rund um den Mühlenkamp“, die sich im Mai dieses Jahres gründete. Jetzt haben die Mitglieder der IG beschlossen, im September 2015 ein Quartiersfest für die Straßen Mühlenkamp, Gertigstraße und Poelchaukamp ins Leben zu rufen.
Das letzte Straßenfest im Mühlenkamp gab es vor zehn Jahren. Es wurde unter anderem deshalb abgeschafft, „weil es immer kommerzieller wurde“, wie Bernd Kroll, 2. Vorsitzender der IG, sagt. Das soll im kommenden Jahr anders werden. Keine Agentur soll die Festivität organisieren, sondern die Anlieger rund um den Mühlenkamp selbst. „Alle, die hier leben, arbeiten und kreativ sind, sollen mit ins Boot geholt werden“, so Kroll. Eine Vorbereitungsgruppe habe sich schon gegründet, bei der nicht nur Geschäftsinhaber, sondern auch das Kulturzentrum Goldbekhaus mitmachen. Die bereitet derzeit einen „Kick-off-Termin“ vor, zu dem dann alle, die Interesse an einem Quartiersfest haben, kommen können, um ihre Ideen einzubringen. „Wir wollen offen für alle sein“, bekräftigt Kroll, der auch Sprecher der Volksinitiative gegen die Busbeschleunigung ist (das Wochenblatt berichtete). „Sollten wir erfolgreich sein und die Busbeschleunigung gestoppt werden, dann feiern wir schon im Mai ein ‚Wir-haben-es-geschafft-Fest’!“ Denn dann gäbe es ja den zweiten Bauabschnitt auf Mühlenkamp und Gertigstraße nicht, der laut Busbeschleunigungsplanung anstünde. (ba)
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