Illustrationen im Centrum für Naturkunde

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Franzsika Jakubik hat die Leere im Museum thematisiert Foto: ch

Studenten der HAW dürfen als erste im „neuen alten“ Museum ausstellen

Eppendorf Tiere, ganz akkurat, realistisch, oder verfremdet, überblendet, aber auch die Betrachter, das Publikum haben die 18 Studierenden des Studiengangs Illustration der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) gezeichnet, die sich in den vergangenen Wochen im Zoologischen Museum am Martin-Luther-King-Platz, dem Centrum für Naturkunde, wie es seit kurzem heißt, getummelt haben. 200 Werke sind dabei entstanden. Eine Auswahl ist bis Ende Mai im Zoologischen Museum zu sehen. Es ist die erste Veranstaltung des neuen Centrums für Naturkunde, das sich die Gründung eines Naturkundemuseums zum Ziel gesetzt hat. „Das sind schöne Beispiele für verschiedene Aspekte der Illustrationen“, freut sich Professor Reinhard Schulz-Schaeffer, einer von fünf Professoren des in Deutschland einmaligen Studiengangs Illustrationen der HAW, über die Werke seiner Schützlinge. Die Studierenden haben mit ganz verschiedenen Techniken alles gezeichnet, was sie vorfanden. „Das war ein gutes Training. Die Tiere bewegen sich nicht und die Studierenden konnten jederzeit in das Museum, denn der Eintritt ist kostenlos“, erzählt Reinhard Schulz-Schaeffer, der dieses wenig bekannte Museum für eine „Goldgrube“ hält. Wie es aussehen würde, wenn das Museum, wie mal angedacht, geschlossen worden wäre, zeigt Franziska Jakobik auf ihren fünf mit kräftigen Farben gemalten Bildern: leere Museumsräume, eine Frau in ihnen, die keine Konturen hat, und zwei ganz deplatziert wirkende Vögel. Der Albtraum des Zoologischen Museums, der nun hoffentlich nicht mehr Realität wird. Das Zoologische Museum am Martin-Luther-King-Platz 3 ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr
geöffnet. (ch)
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