Imposanter Hotelbau

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Der Rohbau steht. Im Hebst 2016 soll das Luxushotel The Fontenay eröffnet werden Foto: Hanke

Richtfest bei Hamburgs größtem Luxushotel „The Fontenay“

Rotherbaum Man konnte es in den vergangenen Monaten bereits wachsen sehen, das künftige Top-Luxushotel Hamburgs „The Fontenay“ dort, wo noch vor wenigen Jahren das Hotel Intercontinental stand. Jetzt wurde das Richtfest gefeiert, 15 Monate nach Baubeginn. Für Architekt Jan Störmer „eine große Leistung“, wie er in seiner Richtfestansprache betonte. Bauherr Klaus-Michael Kühne ist für das Tempo, mit dem er seine Projekte vorantreibt, bekannt. Nun muss er sich doch noch gedulden. „The Fontenay“ wird voraussichtlich erst im Herbst 2016, statt wie vorgesehen im nächsten Frühjahr eröffnet. Die Abstimmung zwischen den Gewerken verzögert den Bau. Kühne, Mehrheitseigner und Ehrenvorsitzender des Logistikunternehmens Kühne & Nagel International AG, kann auch großzügig sein und hört auf seinen Architekt. Zwei Millionen Euro gab es auf Störmers Wunsch extra, um die Fassade noch schöner zu gestalten. Drei ineinander verlaufende Kreise bilden die Grundfläche des „The Fontenay“. Darauf hat Störmer einen imposanten Rundbau mit geschwungener Fassade entwickelt, ein beachtliches Gebäude im Zeitalter der eckig orientierten Kastenarchitektur.

100 Millionen Euro


131 Zimmer und Suiten ab 43 Quadratmetern Größe mit großer Fensterfront und privatem Balkon wird es beherbergen. Zwei Topsuiten erreichen 185 und 245 Quadratmeter. Dauerbewohner können in 17 Residenzen einziehen und den vollen Hotel-Service genießen. Weitere Einrichtungen: zwei Restaurants, ein Pool auf dem Dach, zwei Bars, Spa-Bereich, eine medizinische Betreuungsstation in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Eppendorf. Das Hotel wird einen mit Bäumen begrünten Innenhof mit 27 Meter hohem Atrium umschließen. Das Investitionsvolumen für den Hotelbau beträgt rund 100 Millionen Euro. Das Hotel entsteht auf dem Gelände der Erben des amerikanischen Schiffsmaklers John Fontenay (1769-1835), der hier 1819/20 eine Gartenkolonie errichtete. Mit den Nachbarn gab´s wegen des großen Bauvorhabens keinen Stress, wie Torsten Sevecke, der Leiter des zuständigen Bezirksamtes Eimsbüttel in seiner Richtfestansprache betonte. Eine Antwort blieb er Kühne dabei schuldig. Der hatte sich über die Fahrradstraße entlang des Harvestehuder Weges beklagt, die seine künftigen Gäste bei der Fahrt vom Flughafen zum The Fontenay zur „Langsamkeit verdamme“. Kühne hat´s eben lieber schnell. (ch)
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