In Winterhude wird feste gefeiert

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„Das wird ein tolles Straßenfest“, sagen Wolfgang Kaufolz, Gürcan Aksoy, Petra Meppen, Markus Hahn und Janine Hey mit Lilith und Lovis (v. l) Foto: Haas

Halber Mühlenkamp wird am 10. und 11. September zur Partymeile

Von Waltraut Haas
Winterhude
Es wird also doch ein tolles Wochenende werden. Am 10. und 11. September gibt‘s ein großes Straßenfest. Schinkelstraße und Preystraße werden zur Flohmarktmeile; Party mit Live-Musik ist angesagt auf dem Mühlenkamp zwischen Poelchaukamp und Körnerstraße. Auf dem Schinkelplatz kommen die Lütten zu ihrem Recht: bei einem großen Kinderfest des Vereins Spielhaus Jarrestadt. Auch rund um das Goldbekhaus wird zeitgleich gefeiert – aus Anlass seines 35-jährigen Bestehens. „Jetzt wird es doch noch ein Mega-Fest, mit Unterstützung von Vereinen und Gewerbetreibenden vor Ort“, freut sich Markus Hahn. Weil er als Vorsitzender des Vereins „Kinder- und Jugendmobil Winterhude Süd“ von Anfang an in der Vorbereitungsrunde engagiert war, hatte er die Federführung für das Fest übernommen, nachdem es zu platzen drohte. Jetzt steht ein tragfähiges Konzept, Bezirksamt und Polizei gaben grünes Licht. Den Kompromiss hatte Bernd Kroll, Vorsitzender der IG Mühlenkamp, vor Wochen in einer „einsamen Entscheidung“ abgelehnt, weil der Mühlenkamp nicht in voller Länge als Festmeile genutzt werden darf. „Doch viele Geschäftsinhaber steckten schon mitten in den Vorbereitungen und hatten einiges investiert. Deswegen sind wir als Organisatoren eingesprungen“, erklärt Markus Hahn. „Richtig toll, dass dieses Fest endlich wieder stattfindet“, meint Gastronomin Petra Meppen, „Die SuppenNudel“ am Mühlenkamp. Das Fest bereichere das Viertel, findet auch Gürcan Aksoy von der Liman-Seafood-Bar. „Anwohner und wir Geschäftsinhaber freuen uns darauf. Außerdem schonen wir die Umwelt: zwei Tage lang sind wir autofreie Zone.“

„Viel Lärm und Dreck“


Auch Wolfgang Kaufholz von Weinlust spricht sich dafür aus. Als einer der Gründer der IG Mühlenkamp hatte er früher das Fest mehrfach mit organisiert. Aus finanziellen Gründen fand es 13 Jahre lang nicht statt. Dabei seien solche Feste enorm wichtig fürs Viertel und für dessen kleine Geschäfte. Das findet auch Janine Hey, Chefin des Edenhall. „Das ist doch die Gelegenheit, die Vielfalt unserer Geschäfte darzustellen.“ Sie sei im Viertel aufgewachsen, Straßenfeste gehörten dazu. Bald können sich auch ihre Tochter Lilith, 7, und Sohn Lovis, 5, auf die Fete freuen. Straßenfeste seien „kontraproduktiv“, findet indessen Ralph Larouette, Inhaber des Restaurants 3 Tageszeiten, der sich an schlechte Erfahrungen erinnert. „Die Festgäste stürmten nur unsere Toiletten, es gab viel Lärm und Dreck. Straßenfeste nützen – aber nur den Veranstaltern“, sagt er.

Info:
Flohmarkstände für Anwohner werden vergeben durch Alster Media. Zudem werden noch Kuchenspenden und Ehrenamtliche zur Unterstützung des Kinderfestes auf dem Schinkelplatz gesucht. Info: info@spielhaus-jarrestadt.de
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