Inklusion am Klotzenmoor

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Bezirksamtsleiter Harald Rösler (r.) eröffnet mit der Leitung und zwei künftigen Bewohnern die Häuser Klotzenmoor und Beerboom Foto: Hanke

Häuser für Menschen mit Handicap offiziell eröffnet

Groß Borstel Die Neubauten des BHH Sozialkontors für behinderte Menschen am Klotzenmoor 62 und 64 sind fertig. Kürzlich wurden das Haus Beerboom für Schwerbehinderte und das Haus Klotzenmoor für Menschen mit und ohne Behinderungen mit einem Fest eingeweiht, bei dem Musik und Mitmachaktionen groß geschrieben wurden. 35 Menschen wohnen im Haus Beerboom in Einzel- oder Doppelapartments mit Teeküche und Sanitärbereich. Sie erhalten Eingliederungshilfe, Pflege und Therapie. Das Haus Klotzenmoor umfasst elf Mietwohnungen mit Balkon oder Terrasse auf drei Etagen. Beide Häuser verfügen über Gemeinschaftsräume.

„So stellen wir uns Inklusion vor.“ Staatsrat Jan Pörksen

„So stellen wir uns Inklusion vor“, freute sich Staatsrat Jan Pörksen von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in seiner Ansprache, der Grüße von Senator Detlef Scheele überbrachte. Bezirksamtsleiter Harald Rösler hob die vorgesehene Anbindung an den Stadtteil hervor. Einige Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Häuser arbeiten bereits in den benachbarten Elbe-Werkstätten. Ausflüge in den Stadtteil sind geplant. Kürzlich tagte bereits die Stadtteilkonferenz Groß Borstel in einem der neuen Häuser. Auch der Geschäftsführer des BHH Sozialkontors, Kay Nernheim, und die zweite Vorsitzende des Kommunalvereins Groß Borstel, Birgit Pflugmacher, begrüßten die Neu-Borsteler, die größtenteils aus einer aufgegebenen Einrichtung des BHH Sozialkontors in Großhansdorf hierher gezogen waren. Christian Stern, einer der Bewohner, der auch für Sabine Sass vom Wohnbeirat sprach, lobte die Fahrstühle: „Die sind ungleich beser als im alten Haus.“ (ch)
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