Inklusive Gesellschaft mit aufgebaut

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Senator Detlef Scheele überreicht die Medaille an Birgit Schulz Foto: ESA

Ehrung: Vorstandsmitglied Birgit Schulz von der Stiftung Alsterdorf verabschiedet sich in den Ruhestand

Hamburg. Im Rahmen eines festlichen Abschiedsgottesdienstes der Evangelischen Stiftung Alsterdorf würdigten kürzlich der Hamburger Senat und die Diakonie Hamburg die Verdienste von Vorstandsmitglied Birgit Schulz, die sich in den Ruhestand verabschiedet, um den Aufbau einer inklusiven Gesellschaft: Daran sollen Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf nicht nur gleichberechtigt teilhaben können, sondern diese auch gemeinsam gestalten. In Anwesenheit von rund 250 Gästen verlieh Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele in der Hauptkirche St. Petri Birgit Schulz die Hamburger Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Silber. Zuvor hatte Scheele das fast 40-jährige Engagement von Birgit Schulz in der Stiftung Alsterdorf skizziert, das entscheidend zur Wandlung einer ehemaligen Anstalt zu einem der Reformmotoren im sozialen Sektor über Hamburgs Grenzen hinaus beigetragen habe.

„Birgit Schulz hat sich vierzig Jahre lang wie kaum jemand anderes für die Wahrung der Persönlichkeitsrechte und die individuelle Förderung und Unterstützung von Menschen mit Assistenzbedarf eingesetzt. Für eine möglichst weitgehende Selbstbestimmung und die bestmögliche gesellschaftliche
Inklusion“, so der Sozialsenator. Dirk Ahrens, Landespastor und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Hamburg, nahm im Rahmen des Gottesdienstes die Entpflichtung von Birgit Schulz vor. Er unterstrich in seiner Ansprache ihre bedeutende Rolle in der Weiterentwicklung der Diakonie und dankte ihr für ihren unermüdlichen Dienst am Menschen mit der Überreichung des Goldenen Kronenkreuzes der Diakonie Deutschland. (wb)
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